Starkregen bedroht Trafostationen – kritische Infrastruktur braucht mehr Schutz

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Warum bereits wenige Zentimeter Oberflächenwasser technische Anlagen gefährden können und welche Maßnahmen Betreiber ergreifen können

Starkregen: Geöffnete Transformatorenstation mit Hochwasserschutzbarriere am Eingang sowie sichtbaren elektrischen Anlagen und Warnhinweisen
Trafostationen können bei Starkregen durch zufließendes Oberflächenwasser gefährdet werden. Besonders kritisch sind ebenerdige Zugänge zu technischen Räumen.
Foto: Whymars

Starkregen kann innerhalb weniger Minuten große Mengen Wasser auf Straßen, Grundstücken und Betriebsflächen entstehen lassen. Während sich der Blick bei Hochwasser häufig auf Flüsse und Bäche richtet, entsteht ein erheblicher Teil der Schäden durch Oberflächenwasser, das sich abseits von Gewässern seinen Weg sucht.

Besonders kritisch kann das für technische Anlagen sein, die ebenerdig zugänglich sind. Dazu gehören auch Trafostationen. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil der Stromversorgung und befinden sich häufig an Standorten, an denen bei Starkregen Wasser von befestigten Flächen direkt auf Gebäude und Zugänge zulaufen kann.

Wasser findet seinen Weg

Bei Starkregen können vorhandene Entwässerungssysteme innerhalb kurzer Zeit an ihre Grenzen gelangen. Wasser sammelt sich auf Straßen, Hofflächen oder Betriebsgeländen und kann anschließend in Richtung tiefer liegender Bereiche und Gebäudezugänge fließen.

Für eine technische Anlage muss dabei nicht zwangsläufig ein großes Hochwasserereignis eintreten. Bereits eine vergleichsweise geringe Wasserhöhe vor einem Zugang kann problematisch werden, wenn Wasser über Türen, Schwellen oder andere Öffnungen in einen Technikraum eindringt.

Die möglichen Folgen reichen von Betriebsunterbrechungen bis hin zu erheblichen Schäden an elektrischen und elektronischen Komponenten. Bei Anlagen der kritischen Infrastruktur kann daraus zudem eine Beeinträchtigung der Versorgungssicherheit entstehen.

Schutz beginnt am Zugang

Eine wichtige Schutzmaßnahme besteht deshalb darin, den möglichen Wassereintritt bereits am Gebäudezugang zu verhindern.

Mobile Hochwasserschutzsysteme können dabei eine flexible Möglichkeit darstellen. Sie lassen sich bei drohendem Starkregen gezielt an den gefährdeten Zugängen einsetzen und anschließend wieder entfernen. Im Gegensatz zu permanenten baulichen Maßnahmen können solche Systeme auch nachträglich installiert werden, ohne die Gebäudestruktur grundlegend zu verändern.

Ein Beispiel hierfür ist das mobile Schutzsystem 900.002 watershield von whymars®. Das System wurde für den temporären Schutz von Tür- und Gebäudeöffnungen entwickelt und lässt sich an unterschiedliche Öffnungsbreiten anpassen.

Der Ansatz ist bewusst einfach: Das Schutzsystem wird bei drohendem Starkregen vor dem gefährdeten Zugang positioniert und mechanisch fixiert. Eine elastische Dichtung stellt dabei den Kontakt zum Untergrund und zu den seitlichen Begrenzungen her.

Mobiler Schutz lässt sich direkt im Gebäudezugang einsetzen oder griffbereit in einer Wandhalterung lagern.
Mobiler Starkregenschutz kann direkt in einem gefährdeten Gebäudezugang eingesetzt werden. Oder bei nicht-Nutzung griffbereit in einer wandhalterung lagern.
Foto: Whymars

Vorbereitung ist entscheidend

Der wirksamste Schutz beginnt allerdings nicht erst dann, wenn das Wasser bereits vor dem Gebäude steht.

Betreiber von Trafostationen und anderen technischen Anlagen sollten zunächst feststellen, woher Oberflächenwasser bei Starkregen zufließen kann und welche Gebäudezugänge besonders gefährdet sind. Dabei können Geländegefälle, Straßenverläufe, Entwässerungseinrichtungen und angrenzende befestigte Flächen eine wichtige Rolle spielen.

Ebenso entscheidend ist die Frage, wie schnell eine Schutzmaßnahme im Ernstfall eingesetzt werden kann. Ein Schutzsystem, das zunächst gesucht, zusammengestellt oder aufwendig montiert werden muss, ist bei einem kurzfristig auftretenden Starkregenereignis möglicherweise nicht rechtzeitig verfügbar.

Eine eindeutige Kennzeichnung, ein definierter Lagerort und eine einfache Handhabung können deshalb ebenso wichtig sein, wie die technische Konstruktion des Schutzsystems selbst.

Schutz mit digitaler Überwachung verbinden

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den physischen Schutz mit einer digitalen Warnung zu kombinieren.

Wassermeldesysteme können beispielsweise erkennen, wenn Wasser an einem definierten Messpunkt auftritt und eine Meldung an hinterlegte Empfänger senden. Dadurch kann der Betreiber frühzeitig über eine mögliche Gefährdung informiert werden und gegebenenfalls Schutzmaßnahmen einleiten.

Für Betreiber kritischer Infrastruktur entsteht damit ein zweistufiger Ansatz: Wasser möglichst früh erkennen und den möglichen Eintritt in gefährdete Bereiche verhindern.

Physischer Schutz und digitale Wasserüberwachung lassen sich kombinieren.
Die Kombination aus physischem Schutz und digitaler Wasserüberwachung kann helfen, Gefahren frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen einzuleiten.
Foto: Whymars

Klimafolgenanpassung wird zur praktischen Aufgabe

Mit zunehmenden Starkregenereignissen gewinnt die Frage an Bedeutung, wie bestehende Infrastruktur an veränderte Wetterbedingungen angepasst werden kann.

Dabei geht es nicht ausschließlich um große bauliche Hochwasserschutzmaßnahmen. Auch vergleichsweise einfache Maßnahmen an bestehenden Gebäuden können einen Beitrag zur Risikovorsorge leisten. Dazu gehört die systematische Betrachtung von Gebäudezugängen, technischen Anlagen und möglichen Wasserwegen.

whymars® beschäftigt sich mit Lösungen für die Klimafolgenanpassung und den Schutz vor Starkregen und Oberflächenwasser. Neben mobilen Schutzsystemen liegt ein Schwerpunkt auf Lösungen, die sich mit digitaler Überwachung und vorhandenen betrieblichen Abläufen verbinden lassen.

Für Betreiber von Trafostationen, technischen Gebäuden und anderen Einrichtungen der kritischen Infrastruktur stellt sich damit zunehmend nicht mehr nur die Frage, ob Starkregen auftreten kann, sondern auch wie schnell und vorbereitet auf eine konkrete Gefährdung reagiert werden kann.

Quelle: Whymars

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Foto: Whymars
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Verwendete Schlagwörter

HochwasserschutzKlimafolgenanpassungKRITISKritische InfrastrukturOberflächenwasserStarkregenTrafostationVersorgungssicherheitwhymars

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