Auf dem Gelände von Lufthansa Technik Hamburg ging Red Storm Charlie in die dritte und letzte Übungsrunde. Hubschrauber brachten verletzte Soldaten ein, DRK, Johanniter, ASB und DLRG übernahmen die Versorgung. Im Anschluss dazu übten die Feldjäger Hamburg einen Zugriff auf zwei Terroristen an einem Bundeswehr-Hubschrauber.

Massenanfall Verletzter und Feldjäger-Zugriff: Red Storm Charlie geht in Hamburg zu Ende
Mit zwei anspruchsvollen Übungsszenarien ist die Übung Red Storm Charlie an ihrem dritten und letzten Tag auf dem Gelände von Lufthansa Technik in Hamburg zu Ende gegangen. Im Mittelpunkt standen ein simulierter Massenanfall Verletzter sowie ein Zugriffsszenario der Feldjäger – zwei Lagen, die unterschiedliche Kräfte forderten und in ihrer Kombination die Bandbreite der Übung noch einmal deutlich machten.
Für das Szenario Verletztentransport arbeiteten Lufthansa Technik, das DRK, die Johanniter-Unfall-Hilfe, der ASB und die DLRG eng mit dem Landeskommando Hamburg, dem Transporthubschrauberregiment 10 und der Bundespolizei zusammen. Über mehrere Runden hinweg brachten zwei Hubschrauber des Regiments 10 sowie ein Hubschrauber der Bundespolizei verletzte Soldaten auf das Übungsgelände, wo sie von den Hilfsorganisationen in Empfang genommen wurden. Bereits bei der Ankunft wurde zwischen gehfähigen und nicht gehfähigen Verletzten unterschieden, um die weitere Versorgung entsprechend zu steuern. Möglich wurde dieser strukturierte Ablauf durch mobile Behandlungszelte, die im Vorfeld auf dem Gelände aufgebaut worden waren. Bevor die eigentliche medizinische Versorgung begann, wurden die ankommenden Soldaten zunächst entwaffnet und gesichtet – erst danach erfolgten die verletzungsentsprechende Behandlung und schließlich der Abtransport ins Krankenhaus.
Im Anschluss dazu übten das Landeskommando Hamburg und die Feldjäger Hamburg ein Zugriffsszenario mit deutlich anderem Charakter: Zwei Terroristen hatten in der fiktiven Lage einen Hubschrauber der Bundeswehr belagert. Kräfte des Heeres rückten daraufhin vor, stellten die Täter und nahmen sie fest, bevor sie abtransportiert wurden. Unterstützt wurde der Zugriff von einem Diensthund, der ebenfalls im Einsatz war.
Zum Abschluss der Übung äußerten sich das Landeskommando Hamburg, der Hamburger Senat und die HPA in einem gemeinsamen Pressestatement zu den Ergebnissen der drei Übungstage.
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