INTERSCHUTZ 2026 eröffnet in Hannover
Dobrindt: „Die INTERSCHUTZ bringt wichtige Partner der großen Gemeinschaftsaufgabe Bevölkerungsschutz an einem Ort zusammen“
Behrens: „Die INTERSCHUTZ zeigt eindrucksvoll, wie leistungsfähig und innovativ unsere Einsatzkräfte und Organisationen aufgestellt sind“
Dobrindt und Behrens eröffnen Leitmesse
Die Niedersächsische Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, eröffnet am kommenden Montag (01.06.2026) gemeinsam mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt die internationale Leitmesse INTERSCHUTZ 2026 in Hannover. Im Anschluss an die Eröffnung ist ein gemeinsamer Rundgang des Bundesministers mit seiner niedersächsischen Amtskollegin geplant.
Rekordbeteiligung mit mehr als 1.500 Ausstellern
Die INTERSCHUTZ gilt weltweit als bedeutendste Fachmesse für Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit. Sie findet vom 1. bis 6. Juni 2026 auf dem Messegelände Hannover statt. Mit rund 1.520 Ausstellern aus 51 Nationen auf mehr als 112.400 Quadratmetern Ausstellungsfläche übersteigt die INTERSCHUTZ 2026 die bisherigen Rekordzahlen der Messe des Jahres 2015. Erwartet werden mehrere zehntausend Fachbesucherinnen und Fachbesucher aus aller Welt.
Zusätzlich zu den Produktpräsentationen mit den neuesten Fahrzeugen bietet die Messe ein vielfältiges Rahmenprogramm mit unterschiedlichen Sonderveranstaltungen, die thematisch von der Waldbrandbekämpfung über Rettungsaktionen bis hin zu Live-Demonstrationen diverser Feuerlöschübungen und sportlichen Wettbewerben unter Feuerwehrleuten reichen. Zur feierlichen Eröffnung werden Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Einsatzorganisationen, Wissenschaft und Wirtschaft auf dem Messegelände in Hannover erwartet. Im Mittelpunkt der diesjährigen INTERSCHUTZ stehen aktuelle Herausforderungen des Bevölkerungsschutzes, die Stärkung der zivilen Sicherheit sowie innovative Technologien für Einsatz- und Rettungskräfte.
Innovationen für Feuerwehr und Rettungswesen
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt würdigt die Bedeutung der Messe als zentrale Plattform für Austausch, Innovation und internationale Zusammenarbeit im Bereich der Gefahrenabwehr: „Mit dem Pakt für den Bevölkerungsschutz investieren wir bis 2029 allein zehn Milliarden Euro in Ausstattung, Ausbildung und Ausbau des Bevölkerungsschutzes. Bei der Ausstattung sind wir auf Innovationen und modernste Technologien angewiesen, wie sie eindrucksvoll auf der INTERSCHUTZ vorgestellt werden.
Die INTERSCHUTZ bringt wichtige Partner der großen Gemeinschaftsaufgabe Bevölkerungsschutz an einem Ort zusammen. Was hier präsentiert wird, ist weit mehr als die Technik von morgen, es ist die Grundlage unserer Resilienz von morgen.“ Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens betont die besondere Bedeutung eines leistungsfähigen Bevölkerungsschutzes angesichts zunehmender Krisenlagen: „Die INTERSCHUTZ zeigt eindrucksvoll, wie leistungsfähig und innovativ unsere Einsatzkräfte und Organisationen aufgestellt sind.
Gerade in Zeiten wachsender Herausforderungen durch Extremwetterereignisse, hybride Bedrohungen und internationale Krisen ist ein starker Bevölkerungsschutz unverzichtbar. Niedersachsen steht fest an der Seite derjenigen, die täglich Verantwortung für die Sicherheit unserer Gesellschaft übernehmen.“ Das Land Niedersachsen ist zusammen mit dem Landesfeuerwehrverband Niedersachsen e.V. und der Feuerwehr-Unfallkasse auf einem Gemeinschaftsstand in Halle 27, Stand E30, vertreten.
Auf mehr als 660 Quadratmetern werden Informationen zum übergeordneten Thema Hochwasser- und Starkregenereignisse optisch und haptisch für Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Kommunen, Wirtschaft und Politik sowie Bürgerinnen und Bürger bereitgestellt. Zudem informieren die Kinder- und Jugendfeuerwehren sowie die Werkfeuerwehren über ihre Arbeit und laden zum Mitmachen ein. Die neue Feuerwehr-Dienstkleidung wird den Besucherinnen und Besuchern ebenso präsentiert, wie die Herausforderungen für die Einsatzkräfte im Hochwassereinsatz.
Selbsthilfe praktisch erleben
Über die Gefahren in einem überfluteten Keller können sich Interessierte im Kellerüberflutungssimulator informieren und versuchen, eine Tür gegen Wasserdruck zu öffnen. Möglichkeiten zur Selbsthilfe und Eigenvorsorge werden ebenso aufgezeigt, wie mobile Pumpen für den Privathaushalt. Zudem wird die moderne Aus- und Fortbildung von Einsatzkräften anhand einer VR-Ausstattung dargestellt. Das Land präsentiert sich darüber hinaus als Arbeitgeber im Brand- und Katastrophenschutz. Erkenntnisse zu Hochwasser aus Wissenschaft und Forschung werden Besucherinnen und Besuchern sowohl in praktischen Anwendungen demonstriert als auch in kurzen Fachvorträgen dargestellt.
Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung
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