Drohnen, E-Mobilität und innovative Einsatztechnik: Die eRIC XPO in Enschede zeigte neueste Lösungen für Feuerwehr und Katastrophenschutz. Im Fokus standen moderne Drohnensysteme sowie Ansätze zur Brandbekämpfung von Elektrofahrzeugen. Praxisnahe Vorführungen und fachlicher Austausch machten die Messe zu einem wichtigen Treffpunkt für Sicherheitsexperten.
Am 22. und 23. April fand auf dem Gelände des Flughafens Twente, in Enschede in den Niederlanden, die eRIC XPO statt. Dabei handelt es sich um eine führende multidisziplinäre Fachveranstaltung und Expo für Katastrophenschutz, Incident Management und Krisenbewältigung für Sicherheitsexperten.
Zahlreiche Hersteller aus den Niederlanden, Deutschland und Belgien präsentierten Innovationen aus den Bereichen Fire & Rescue sowie Sicherheitstechnik. Besonders hervorzuheben ist das weitläufige Außengelände, das sogar praxisnahe Vorführungen von Großgeräten ermöglichte – bei diesmal besten Wetterbedingungen, nachdem die letzte Messe vor zwei Jahren noch von Regen und Kälte geprägt war.
eRIC XPO: Neueste Technologien im Kampf gegen brennende E-Fahrzeuge
Im Zentrum der Messe standen Drohnentechnologie und Lösungen für brennende Elektrofahrzeuge. Drohnen verschiedenster Hersteller, die bei den Feuerwehren vor allem zur schnellen Lageerkundung eingesetzt werden, wurden vorgestellt.
Sie liefern aus der Luft Echtzeitbilder, helfen mit Wärmebildkameras beim Aufspüren von Glutnestern und unterstützen die Suche nach vermissten Personen. Zudem kommen sie bei Gefahrstofflagen und im Katastrophenschutz zum Einsatz, etwa zur sicheren Datenerhebung oder Schadensanalyse. Insgesamt erhöhen sie Effizienz und Sicherheit im Einsatz deutlich.
Verschiedene Ansätze zur Brandbekämpfung von E-Fahrzeugen wurden vorgestellt. Total Safety Solutions präsentierte dazu eine neuentwickelte Trainingsstation für den Emergency Plug – der bei brennenden E-Fahrzeugen den aktuellen Zustand der Batterie zeigt.
Verschiedene Lösung zum Löschen bzw. Kühlen der Fahrzeugbatterie wurden gezeigt und vorgeführt. Die Murer Lanze wird mit einem Hammer in die Batterie geschlagen und kühlt diese von innen mit Wasser. Der Stingray muss im Fahrzeug eingespannt werden, durchbohrt die Batterie dann aber hydraulisch. Andere Systeme kühlen die Batterie von unterhalb des Fahrzeugs. Bisher hat sich keine Lösung am Markt durchgesetzt.
Nächster Termin im Mai 2028
Der fachliche Austausch fand vor allem in zwei Vortragsräumen statt, in denen Vertreter von Behörden, unter anderem Bürgermeister und Fachspezialisten, und Unternehmensvertreter Neuigkeiten aus Ihrem Bereich berichteten. Für alle die dieses Jahr nicht dabei sein konnten, die Messe findet alle zwei Jahre statt, das nächste Mal am 17. &. 18 Mai 2028.
Text: Redaktion / Christian Rump
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