ZF Friedrichshafen AG: Smarte Systeme für den Bevölkerungsschutz

Digitale Technologien gewinnen im Rettungswesen und Bevölkerungsschutz zunehmend an Bedeutung.
Moderne Vernetzungssysteme ermöglichen einen schnelleren Austausch von Einsatzdaten und verbessern die Zusammenarbeit verschiedener Organisationen. Besonders bei Großschadenslagen können digitale Lösungen Kommunikation, Koordination und Patientenversorgung deutlich unterstützen.

ZF: Das ZF Friedrichshafen AG Team auf der RETTmobil 2026
Das ZF Friedrichshafen AG Team auf der RETTmobil 2026
Foto: CPM/ Lena Berghoff

ZF: Smarte Vernetzungssysteme

Das Digitale Vernetzungssystem „Rescue Connect“ der ZF Friedrichshafen AG verbindet die verschiedenen Organisationen, wie Feuerwehren, Rettungsdienste und THW miteinander und unterstützt im Alltagseinsatz sowie in Großschadenslagen. Ziel dabei ist es, für eine schnellere, sicherere und effizientere Einsatzkommunikation zu sorgen.

Zudem soll eine gemeinsame digitale Plattform für alle Beteiligten, wie Leitstellen, Einsatzkräften und Organisationen geschaffen werden, die einen Echtzeit-Austausch wichtiger Einsatzdaten ermöglicht. Dabei können die Daten direkt und übersichtlich in den Anwendungen angezeigt und über herstellerunabhängige Schnittstellen in andere Systeme übertragen werden.

Dabei wird auf eine europäische Cloud-Infrastruktur zurückgegriffen. Der Fokus liegt hier besonders auf Datenschutz, reibungsloser Kompatibilität und einer hohen Ausfallsicherheit. Die Digitalisierung von Arbeitsabläufen hat zum Ziel, Organisationen langfristig „zukunftssicher“ aufstellen zu können.

Dazu bietet ZF die Hardware sowie individuelle Gateways und maßgeschneiderte Geräte für unterschiedliche Einsatzbereiche, um bestmöglich auf die Bedürfnisse einzelner Organisationen eingehen zu können.

ZF: Das ZF Rescue Connect - Organisation im Flottenmanagement
Das ZF Rescue Connect - Organisation im Flottenmanagement
Foto: CPM/ Lena Berghoff

Zum Hardware-Portfolio von ZF Rescue Connect gehören außerdem verschiedene sogenannte „Units“ und „Tags“, die Fahrzeuge, Einsatzkräfte und Ausrüstung digital miteinander vernetzen. Die „Units“ dienen dabei als Konnektivitäts- und Telematiklösungen für Fahrzeuge und Geräte. Beispiele hierfür sind die „ZF VCU Pro“ als robustes Telematik-Gateway oder die „ZF Equipment Unit“ für intelligentes Gerätemanagement.

ZF: Das ZF VCU Pro - Innovatives Gateway zur digitalen Vernetzung von Fahrzeugaufbau und Fahrgestell – inklusive Wi-Fi- und Bluetooth-Hotspot für moderne Konnektivität.
Das ZF VCU Pro - Innovatives Gateway zur digitalen Vernetzung von Fahrzeugaufbau und Fahrgestell – inklusive Wi-Fi- und Bluetooth-Hotspot für moderne Konnektivität.
Foto: CPM/ Lena Berghoff

Ergänzt wird das System durch unterschiedliche „Tags“, kleine Ortungs- und Trackinggeräte, die je nach Einsatzbereich eingesetzt werden können. Dazu zählen unter anderem der „Crew TAG“ zur Lokalisierung von Einsatzkräften, der „Asset TAG“ zur Überwachung von Ausrüstung sowie der „Vehicle TAG“ zur Fahrzeugvernetzung.

Kompakter Bluetooth-Tracker zur Ortung und Verwaltung von Rettungsausrüstung wie Schaufeltragen, Spineboards oder Vakuum-Matratzen – robust, vielseitig und für den Einsatzalltag konzipiert.
Foto: CPM/ Lena Berghoff

Geregelte Patientensichtung durch innovative Technik

Gerade in Großschadenslagen ist eine transparente Kommunikation innerhalb der gesamten Rettungskette entscheidend. Mit dem ZF LifeTAG bietet die Firma eine Möglichkeit, Verletzte schnell zu sichten und zu kategorisieren.

Dazu können Patienten per GPS in Echtzeit geortet und verfolgt werden. Mithilfe der ultrahellen LED-Anzeige, welche per Ein-Knopf-System zu bedienen ist, kann die Sichtungskategorie für Rettungskräfte deutlich erkennbar gemacht werden, was auch bei Dunkelheit und in unübersichtlichen Einsatzlagen von Vorteil ist.

ZF LifeTAG
Der ZF LifeTAG zur kategorisierung von Patienten
Foto: CPM/ Lena Berghoff
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