Nach einem schweren Erdbeben im Südwesten Panamas hat das Technische Hilfswerk (THW) fast 20 Tonnen Hilfsgüter im Wert von über 150.000 Euro nach Panama auf den Weg gebracht. Die Lieferung umfasst Küchensets, Decken Feldbetten, Planen und Wasserfilter. „Mit unseren Hilfsgütern unterstützen wir die Menschen in Panama dabei, die Folgen des schweren Erdbebens zu bewältigen und ihre aktuelle Lebenssituation zu verbessern“, sagt THW-Präsidentin Sabine Lackner.
Anfang Oktober ereignete sich im Südwesten Panamas ein Erdbeben der Stärke 7,7 in rund zehn Kilometern Tiefe. Dabei wurden etwa 900 Gebäude sowie kritische Infrastruktur in den Bereichen Verkehr, Energie, Kommunikation und Gesundheit beschädigt.
Bei seinem Besuch in Panama übergab Bundesaußenminister Johann Wadephul gestern Abend nach Ankunft die vom Auswärtigen Amt finanzierten Hilfsgüter. Die Lieferung umfasst 780 Küchensets, mehr als 500 Decken, rund 820 Feldbetten, 900 Planen und 1.000 Wasserfilter. Damit leistet das Technische Hilfswerk einen Beitrag zur humanitären Hilfe und unterstützt die Versorgung der vom Erdbeben betroffenen Bevölkerung. Die Bereitstellung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium des Innern.
Die Hilfsgüter wurden durch das THW-Logistikzentrum in Bayern zusammengestellt und für den Transport vorbereitet. Anschließend brachte das THW die Lieferung zum Flughafen Köln/Bonn und übergab sie an die Bundeswehr für den Weitertransport nach Panama.
THW weltweit gefragt
Das Technische Hilfswerk ist die ehrenamtlich getragene Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit rund 88.000 Freiwilligen bildet die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinen Fachleuten, seiner Technik und seinen Erfahrungen ist das Technische Hilfswerk im Auftrag der Bundesregierung weltweit gefragt, wenn Notlagen dies erfordern. Neben bilateralen Hilfen gehören dazu auch technische und logistische Aufgaben im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union sowie im Auftrag von VN-Organisationen. Mehr Informationen zum Engagement im In- und Ausland finden Sie hier.
Quelle: THW













