Notfallreform: Strukturreform im Rettungsdienst überfällig Zum Kabinettsbeschluss zur Reform der Notfallversorgung

Die Reform der Notfallversorgung eröffnet große Chancen, doch aus Sicht der Johanniter steht sie auf wackligem Fundament. Offene Fragen und drohende Sparmaßnahmen könnten die dringend nötige Modernisierung ausbremsen. Klar ist: Ohne verlässliche Finanzierung gerät das Rückgrat der Notfallhilfe in Gefahr.

Notfallversorgung: Zum Kabinettsbeschluss zur Reform der Notfallversorgung: Versorgungssicherheit braucht klare Finanzierung
Zum Kabinettsbeschluss zur Reform der Notfallversorgung: Versorgungssicherheit braucht klare Finanzierung
Foto: Johanniter/ Upfront Photo & Film GmbH

Notfallversorgung: wichtige Impulse in Richtung Zukunft

Der vorgelegte Gesetzentwurf zur Reform der Notfallversorgung setzt aus Sicht der Johanniter-Unfall-Hilfe wichtige Impulse für eine zukunftsfähige Ausgestaltung des Systems. Zugleich besteht dringender Handlungsbedarf bei offenen Detailfragen sowie bei der langfristigen Finanzierung des Rettungsdienstes.

Kevin Grigorian, Leiter des Stabes der Bundesgeschäftsstelle und Beauftragter Nationale Hilfsgesellschaft, erklärt: „Die Reform bietet die große Chance, die Notfallversorgung in Deutschland modern und zukunftsfähig aufzustellen. Die noch zu klärenden Unschärfen müssen zügig präzisiert werden. Entscheidend ist, dass die notwendige Strukturreform nicht durch die angekündigten Sparmaßnahmen im Rahmen der GKV-Reform gefährdet wird.“

Der Rettungsdienst ist vielerorts das einzig verfügbare Hilfsangebot für lebensbedrohliche Notfälle. Seine Leistungsfähigkeit darf nicht eingeschränkt werden. Daher muss die Finanzierung der Strukturen auch weiterhin verlässlich gesichert bleiben.“

Hier findet sich die Stellungnahme zur Notfallreform. Weitere Informationen zur GKV-Reform und den möglichen Auswirkungen auf den Rettungsdienst und die Pflege gibt es hier.

Quelle: Johanniter Unfall Hilfe e.V.

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