NoSpamProxy erreicht im VBSpam-Test von Virus Bulletin den höchsten Final Score von 99,995.
Alle Malware-Samples wurden blockiert, 99,990 Prozent der Phishing-Mails erkannt.
Das Ranking gilt für die öffentlich getesteten Lösungen.

NoSpamProxy erreicht höchsten Final Score im VBSpam-Test
Im September-Vergleich von Virus Bulletin liegt die E-Mail-Sicherheitslösung aus Paderborn vorn. Das Ranking bezieht sich auf die öffentlich getesteten Produkte.
Der Paderborner Hersteller NoSpamProxy hat im aktuellen VBSpam-Test von Virus Bulletin den höchsten Final Score erzielt. Das teilte das Unternehmen am 28. September 2026 mit. Der Wert liegt bei 99,995. Die Lösung erhielt außerdem die Auszeichnung VBSpam+.
Ergebnisse im Detail
Laut Virus Bulletin blockierte NoSpamProxy alle Malware-Samples und erkannte 99,990 Prozent der Phishing-Mails. Legitime Nachrichten wurden nicht fälschlich aussortiert, es gab also keine False Positives. Im MXMailData-Feed erreichte die Lösung eine Erkennungsrate von 100 Prozent. Die Autoren Ionuţ Răileanu und Adrian Luca bescheinigen dem Produkt eine „außergewöhnlich konstante Leistung“ und durchgehend schnelle Zustellzeiten.
Der VBSpam-Test arbeitet mit realen E-Mail-Strömen, die erwünschte, unerwünschte und schädliche Nachrichten enthalten. Bewertet wird deshalb nicht nur, wie zuverlässig Spam, Phishing und Malware erkannt werden, sondern auch, ob legitime Mails ankommen.
Nur ein Teil der Anbieter veröffentlicht
Getestet wurden mehr als 20 Lösungen. Etwa die Hälfte nahm am öffentlichen Test teil, die übrigen ließen ihre Produkte privat prüfen. Deren Ergebnisse bleiben unveröffentlicht. Im öffentlichen Vergleich sind zehn kommerzielle Lösungen und eine Open-Source-Lösung vertreten. Die Spitzenposition gilt damit für dieses Teilnehmerfeld.
Stefan Cink, Director Business und Professional Services bei NoSpamProxy, nennt den Test ein wichtiges Feedback zur Wirksamkeit der Produkte in der Praxis. Sein Unternehmen sei seit Jahren vorne mit dabei. Cink weist außerdem darauf hin, dass die drei bestplatzierten Lösungen von europäischen Herstellern stammen. Welche Anbieter auf den Plätzen zwei und drei liegen, nennt die Mitteilung nicht.
Phishing bleibt schwer zu erkennen
Der Hersteller verweist auf die im Testzeitraum beobachteten Angriffe. Die Kampagnen greifen demnach alltägliche Themen auf, etwa Benutzerkonten, Rechnungen, Bankgeschäfte oder Abonnements. Statt Malware-Anhängen enthalten die Mails meist Links auf externe Webseiten. Die eigentliche Gefahr zeige sich dort oft erst nach Weiterleitungen, Browser-Prüfungen oder ungewöhnlich codierten URLs. Für statische Scanner oder einfache Sandbox-Analysen seien solche Mails zunächst schwer als schädlich zu erkennen.
Der vollständige VBSpam Email Security Comparative Review vom September 2026 ist bei Virus Bulletin abrufbar: https://www.virusbulletin.com/virusbulletin/2026/09/vbspam-comparative-review
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