Ein Waldbrand bei Swisttal-Buschhoven wütet nur wenige Kilometer von unserer Redaktion in Meckenheim entfernt und hat sich auf rund 5.000 Quadratmeter ausgebreitet. Über 250 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen, unterstützt von einem Löschhubschrauber, der laufend neues Wasser tankt. Starker Wind erschwert die Löscharbeiten, Anwohner werden vor Rauch und Geruchsbelästigung gewarnt.

Waldbrand (fast) vor der eigenen Haustür
Was sonst oft weit weg wirkt, ist diesmal ganz nah dran: Der Waldbrand bei Swisttal-Buschhoven wütet nur wenige Kilometer von unserem Redaktionssitz in Meckenheim entfernt. Auch Weilerswist, von wo aus Löschzüge zur Unterstützung anrücken, liegt praktisch vor der Haustür der CPM Verlag-Redaktion. security-network.com war vor Ort und hat sich ein eigenes Bild von dem Großeinsatz gemacht.
Feuer breitet sich auf 5.000 Quadratmeter aus
Der Brand in dem Waldgebiet zwischen Swisttal, Rheinbach und Alfter breitet sich weiter aus. Ursprünglich hatte Unterholz auf einem Feld gebrannt, durch den starken Wind entwickelte sich daraus jedoch ein großer Flächenbrand, der auf den angrenzenden Wald übergriff. Nach Angaben der Feuerwehr brennt es auf einer Fläche von schätzungsweise 5.000 Quadratmetern.
Über 250 Einsatzkräfte, Löschhubschrauber im Einsatz
Gegen 13:30 Uhr waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort. Mittlerweile versuchen mehr als 250 Feuerwehrleute, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Neben Kräften aus dem Rhein-Sieg-Kreis unterstützen auch Löschzüge aus Euskirchen und Weilerswist die Löscharbeiten. Fortlaufend treffen weitere Einsatzwagen der Feuerwehr ein. Über der betroffenen Waldfläche kreist ein Löschhubschrauber, der nach jeder Runde neues Wasser tankt

Bodenbrand statt Waldbrand wie in Südfrankreich
Im Unterschied zu den Waldbränden im Süden Frankreichs handelt es sich beim Feuer im Rhein-Sieg-Kreis vor allem um einen Bodenbrand: Es brennen vor allem Gestrüpp und Unterholz, erklärte Karsten Windolph von der Swisttaler Feuerwehr gegenüber dem WDR.
Warnung vor Rauch und Geruchsbelästigung
Durch den Brand kommt es in Teilen des Rhein-Sieg-Kreises zu Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag. Die Feuerwehr hat die Warn-App Nina ausgelöst. Anwohner werden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Klima- und Lüftungsanlagen vorsorglich auszuschalten. Der Notruf soll nur in echten Notfällen gewählt werden.
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