Rund 100 Einsatzkräfte und mehr als 20 Großmaschinen des Technisches Hilfswerk trainierten bei der Großübung „Sandsturm2026“ auf dem Truppenübungsplatz Lehnin den Einsatz schwerer Räumtechnik. Im Fokus standen realitätsnahe Szenarien wie Wegebau, Trümmerbeseitigung und Grabenarbeiten. Die Übung unterstrich zugleich die enge Zusammenarbeit zwischen THW und Bundeswehr im Bevölkerungsschutz.
THW: Fortbildung mit 20 Großmaschinen
Etwa 100 ehrenamtliche Einsatzkräfte und über 20 Großmaschinen wie Bagger, Radlader und Telelader des Technischen Hilfswerks (THW) nahmen am Wochenende an einer Großübung auf dem Bundeswehr-Truppenübungsplatz Lehnin unweit von Berlin teil.
Mit ihren eindrucksvollen Baumaschinen kamen die Fachgruppen Räumen aus verschiedenen Ortsverbänden des THW-Landesverbands Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt zu der Fortbildungsmaßnahme „Sandsturm2026“ zusammen, um die Bedienung der schweren Baugeräte sowie die Einsatzroutine für den Ernstfall zu üben.
Das THW verfügt über verschieden Arten moderner Erdbaumaschinen, deren Nutzung eine regelmäßige praktische Ausbildung erfordert. „Zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft ist eine realitätsnahe Ausbildungslage erforderlich“, erklärte Otmar Kirchberg, vom Landesverband aus für diese Ausbildung verantwortlich, „und genau diese bietet der Truppenübungsplatz Lehnin.“
Geübt wurde, unter anderem, Wegebau, Grabenarbeiten, Trümmerbeseitigung. Das große Logistikaufgebot für die Unterbringung und Verpflegung der Teilnehmenden war ebenfalls Teil der Übung. „Sehr zufrieden“ über die Maßnahme äußerte sich Christian Utech, Leiter des Referats Ehrenamt und Ausbildung im THW-Landesverband.
„Die Einsatzkräfte können sich hier auf das Wesentliche konzentrieren. Sie lernen sehr viel im Umgang mit den schweren Fahrzeugen auf diesem Gelände, auf dem Einsatzsituationen simuliert werden können – und sie haben auch noch Spaß dabei“, erklärte er. Es handelt sich um eine der größten Ausbildung dieser Art, die der THW-Landesverband auf dem Truppenübungsplatz Lehnin ausrichtet.
Oberstleutnant Christian Matera, Kommandant des Truppenübungsplatzes, unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Wir wollen hier auf dem Truppenübungsplatz Lehnin den Einsatzkräften des THW die Möglichkeit geben, sich realitätsnah auszubilden und mit dem Landeskommando Brandenburg Synergie-Effekte für die zivil-militärische Zusammenarbeit zu gewährleisten“, erklärte er. „Die Zusammenarbeit ist sehr gut, man lernt voneinander.“
Quelle: THW Landesverband Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt
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