LÜKEX 26: Herrmann will Abläufe für den Ernstfall festigen

Lena BerghoffLena Berghoff

Vom 4. bis 6. November findet die gemeinsame Bund-Länder- und ressortübergreifende Krisenmanagementübung LÜKEX 26 statt. Mehr als 150 Behörden und Organisationen sowie zehn Bundesländer mit mehr als 60 Landesministerien trainieren dabei das gesamtstaatliche Krisenmanagement unter realitätsnahen Bedingungen. Das fiktive Szenario ist eine extreme Hitzewelle mit bis zu 45 Grad nach einer anhaltenden Dürreperiode, wie sie auch in diesem Sommer aufgetreten ist. Ziel sei es, das strategische Krisenmanagement, die Zusammenarbeit von Bund und Ländern sowie die Krisenkommunikation weiterzuentwickeln, erklärte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. In Bayern üben unter anderem das Landesamt für Bevölkerungsschutz, mehrere Staatsministerien, Polizei, Technisches Hilfswerk, Bayerisches Rotes Kreuz und die Bundeswehr mit.

Dürregeschädigtes Maisfeld mit vertrockneten Pflanzen, eingerollten braunen Blättern und ausgetrocknetem, rissigem Boden. Dürre ist das Fokusthema der diesjährigen LÜKEX
Ausgetrocknete Maispflanzen auf einem Feld: Anhaltende Trockenheit und hohe Temperaturen setzen der Landwirtschaft zu. Dürre ist das Fokusthema der diesjährigen LÜKEX
KI-generiert: CPM / Lena Berghoff

LÜKEX 26: Wie Bund, Länder und Hilfsorganisationen die Zusammenarbeit in einer extremen Hitzewelle trainieren.

Vom 4. bis 6. November findet die gemeinsame Bund-Länder- und ressortübergreifende Krisenmanagementübung LÜKEX 26 statt. Bundesweit trainieren mehr als 150 Behörden und Organisationen sowie zehn Bundesländer mit mehr als 60 Landesministerien gemeinsam anhand eines fiktiven Szenarios das gesamtstaatliche Krisenmanagement unter realitätsnahen Bedingungen.

Konkret geübt wird eine extreme Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 45 Grad Celsius nach einer anhaltenden Dürreperiode, wie sie auch in diesem Sommer aufgetreten ist. Hintergrund des gewählten Szenarios ist, dass in Folge des Klimawandels Extremwetterereignisse, Hitzewellen und Dürren zukünftig häufiger, intensiver und länger auftreten können.

„Ziel der Übung ist es, das strategische Krisenmanagement über Ressortgrenzen hinweg und die Zusammenarbeit von Bund und Ländern sowie die transparente Krisenkommunikation nachhaltig weiterzuentwickeln und zu verbessern“, erläuterte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. „Alle Akteure üben mit, um Stärken und Schwächen zu identifizieren und hieraus gemeinsam zu lernen. Denn nur so können wir wichtige Abläufe festigen und sicherstellen, dass im Ernstfall die benötigten Ressourcen vorhanden und alle Beteiligten eingespielt und Strukturen aufeinander abgestimmt sind.“

Im Freistaat Bayern nehmen neben dem Bayerischen Innenministerium mit dem Landesamt für Bevölkerungsschutz auch die Staatsministerien für Wohnen, Bau und Verkehr, für Umwelt und Verbraucherschutz sowie für Gesundheit, Pflege und Prävention und fünf Bezirksregierungen aktiv teil.

In die Übung in Bayern eingebunden sind u.a. Vertreter der Polizei, des Landesfeuerwehrverbandes Bayern, des Technischen Hilfswerks, des Bayerischen Roten Kreuzes und der Johanniter. Zudem nimmt das Landeskommando Bayern der Bundeswehr mit seinen Experten an der LÜKEX 26 teil. Die Staatliche Feuerwehrschule Geretsried unterstützt wie bei den vorangegangenen Übungen in bewährter Form bei der Übungsabwicklung. Eingesetzt sind die Fachleute der Schule im Landesamt für Bevölkerungsschutz und als Beobachter vor Ort in den teilnehmenden Regierungen. Auch das Gemeinsame Kompetenzzentrum Bevölkerungsschutz von Bund und Ländern wird sich an der LÜKEX 26 beteiligen.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration

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