Jetzt ist das Parlament gefordert! Kürzungen in der humanitären Hilfe sind verantwortungslos!

DRK
DRK-Präsident Hermann Gröhe warnt vor den Folgen weiterer Kürzungen in der humanitären Hilfe.
Foto: DRK

DRK warnt vor Folgen weiterer Kürzungen

Zur von der Bundesregierung geplanten Fortschreibung der Kürzungen im Bereich der humanitären Hilfe erklärt der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Hermann Gröhe:

Jetzt ist das Parlament gefordert! Kürzungen in der humanitären Hilfe sind verantwortungslos!

Angesichts der wachsenden Zahl bewaffneter Konflikte und schwerster humanitärer Krisen in der Welt können wir zur von der Bundesregierung beabsichtigten Fortschreibung der massiven Kürzungen der letzten Jahre nicht schweigen!

Weltweit steigt der Bedarf an humanitärer Hilfe

Weltweit sind mindestens 240 Millionen Menschen dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Rund die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche. Die überlebensnotwendige Hilfe lässt sich nicht aufschieben. Unterlassene Hilfeleistung gefährdet heute Menschenleben!

DRK: Deutschland muss Verantwortung übernehmen

Deutschland muss angesichts der Not in vielen Teilen der Welt einen Beitrag zur humanitären Hilfe leisten, der seiner Wirtschaftskraft entspricht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Deshalb war es richtig, dass die Regierungsparteien in ihrem Koalitionsvertrag eine Stärkung der humanitären Hilfe zugesagt haben. Dieses Versprechen soll nun zum dritten Mal in Folge gebrochen werden – mit der Fortschreibung einer Kürzung von 53 Prozent seit 2025 gegenüber 2024.

Bundestag gefordert: Hilfe für Menschen in Krisen sichern

Während die Not in der Welt zunimmt, streicht Deutschland dringend benötigte Hilfe zusammen. Nun ist der Deutsche Bundestag gefordert, dafür Sorge zu tragen, dass unser Land seiner Verantwortung gerecht wird!

Kürzungen gefährden Krisenfestigkeit und Entwicklung

Dazu gehört, dass auch in der Entwicklungspolitik keine weiteren Kürzungen erfolgen. Denn auch diese Kürzungen gefährden Leben und schwächen nachhaltig die Krisenfestigkeit von Gesellschaften. Dabei liegt diese Krisenfestigkeit, die wesentlich auf einer Stärkung der Zivilgesellschaft beruht, im Interesse unseres Landes.

Quelle: DRK

Mit WhatsApp immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Abonnieren Sie unseren WhatsApp-Kanal, um die Neuigkeiten direkt auf Ihr Handy zu erhalten. Einfach den QR-Code auf Ihrem Smartphone einscannen oder – sollten Sie hier bereits mit Ihrem Mobile lesen – diesem Link folgen:

Kennen Sie schon unser Crisis Prevention Printmagazin?

Beitrag teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Verwendete Schlagwörter

DRKhumanitäre HilfeKrisenKürzungen
Index