Nach dem bundesweiten öffentlichen Hinweisaufruf meldete sich die Mutter eigenständig bei der Polizei. Die Identität der Vermissten konnte zweifelsfrei festgestellt werden. Die zuständigen Ermittlungsbehörden haben die Öffentlichkeitsfahndung daraufhin zurückgenommen.
Das Bundeskriminalamt bedankt sich bei der Bevölkerung, den Medien sowie allen beteiligten Behörden für die Unterstützung. Der Fahndungserfolg unterstreicht die Bedeutung öffentlicher Aufmerksamkeit bei der Suche nach vermissten Kindern und Jugendlichen.
Jedes Jahr werden in Deutschland zehntausende Kinder und Jugendliche als vermisst gemeldet. Die überwiegende Mehrheit kehrt innerhalb kurzer Zeit in ihr gewohntes Umfeld zurück. Einige Fälle bleiben jedoch über Jahre hinweg ungeklärt und stellen die Angehörigen vor eine belastende Ungewissheit.
Ihr Hinweis kann den Unterschied machen
Das BKA bittet die Bevölkerung, die veröffentlichten Vermisstenfälle weiterhin im Blick zu behalten, mögliche Hinweise mitzuteilen und durch das Teilen der Kampagne in sozialen Netzwerken dazu beizutragen, die Aufmerksamkeit für die noch ungeklärten Fälle zu erhöhen. Weiterführende Informationen zu den Vermisstenfällen sowie Möglichkeiten zur Hinweisabgabe finden Sie unter: www.bka.de/spurlosverschwunden
Rückfragen zu den Vermisstenfällen sind an die jeweilige Landespolizei zu stellen. Für O-Töne steht die Pressestelle des BKA zur Verfügung.
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