Gemeinsam werden wir die objektive Sicherheitslage weiter verbessern und vor allem das Sicherheitsgefühl der Menschen stärken. – Roman Poseck
Steinau an der Straße wird 174. KOMPASS-Partnerkommune
Innenminister Roman Poseck hat heute die Kleinstadt Steinau an der Straße als 174. Partnerkommune der hessischen Sicherheitsinitiative KOMPASS (KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel) begrüßt. Mit dem Beitritt baut die Stadt ihre Präventionsarbeit weiter aus und stärkt gemeinsam mit der hessischen Polizei die Sicherheit vor Ort.
Sicherheit auf hohem Niveau
Innenminister Roman Poseck betonte: „Die Sicherheit der Bürger hat für die Hessische Landesregierung höchste Priorität. Hessen zählt seit Jahren zu den sichersten Bundesländern Deutschlands. Dieses hohe Sicherheitsniveau ist das Ergebnis einer konsequenten Sicherheitspolitik, einer leistungsstarken Polizei und starker Kommunen, die Verantwortung übernehmen und Prävention aktiv gestalten.
Auch Steinau an der Straße ist eine sichere Stadt. So lag die sogenannte Häufigkeitszahl – die Anzahl von Straftaten bezogen auf 100.000 Einwohner – in 2025 mit 2.836 weit unter dem Landesdurchschnitt mit 6.002. Auch die Aufklärungsquote lag 2025 mit 64,7 % über dem Landesdurchschnitt. Diese Zahlen bestätigen die engagierte Arbeit der Polizei und aller Verantwortlichen vor Ort.
Sicherheit entsteht nicht erst dort, wo Straftaten verfolgt werden. Sie beginnt bereits dort, wo Risiken frühzeitig erkannt, Probleme gemeinsam gelöst und Prävention konsequent gelebt werden. Genau hier setzt KOMPASS an. Unsere Sicherheitsinitiative bringt Kommunen, Polizei und Bürgerschaft zusammen und schafft einen verlässlichen Rahmen für eine nachhaltige Sicherheitsarbeit.
Ich freue mich deshalb sehr, dass Bürgermeister Christian Zimmermann die Initiative ergriffen und aktiv nach Möglichkeiten gesucht hat, die Sicherheitsarbeit in Steinau an der Straße weiterzuentwickeln. Mit dem Beitritt zu KOMPASS setzt die Stadt ein deutliches Zeichen für eine starke Präventionsarbeit und eine enge Partnerschaft mit der hessischen Polizei. Es ist ein wichtiges Signal, dass alle für ein Mehr an Sicherheit an einem Strang ziehen. Ich danke allen Beteiligten, die KOMPASS mit Leben füllen. Gemeinsam werden wir die objektive Sicherheitslage weiter verbessern und vor allem das Sicherheitsgefühl der Menschen stärken.“
174. KOMPASS-Partnerkommune: Prävention bereits fest verankert
Steinau an der Straße setzt bereits heute auf eine vielfältige Präventionsarbeit. Der städtische Hilfspolizist sucht regelmäßig den Austausch mit Jugendlichen an öffentlichen Treffpunkten. Gemeinsam mit der Hochschule Fulda hat die Stadt sogenannte „Angstplätze“ identifiziert und die Erkenntnisse unmittelbar in ihre Präventionsarbeit einbezogen. Seit Februar 2025 bietet das Jugendzentrum in der Altstadt jungen Menschen eine feste Anlaufstelle. Auch hat die Stadt bereits einen Schutzmann vor Ort eingesetzt.
Darüber hinaus beteiligt sich die Stadt seit Oktober 2025 am Projekt KISI (Kommunale Integrationsguides zur Stärkung der Integrationserfolge). Ein Integrationslotse unterstützt die Stadt als Sprach- und Kulturvermittler bei der Eingliederung von Menschen aus Drittstaaten. Ergänzend baut die Stadt ihre Gewaltprävention mit einer eigenen Veranstaltungsreihe weiter aus. Zudem strebt sie die Teilnahme am Programm „Sicherheitsberatung für Seniorinnen und Senioren“ (SfS) an.
174. KOMPASS-Partnerkommune: Polizei begrüßt den Beitritt
Carina Lerch, Abteilungsleiterin Einsatz des Polizeipräsidiums Südosthessen, erklärte: „Mit dem Beitritt der Stadt Steinau an der Straße beteiligen sich inzwischen mehr als die Hälfte der Kommunen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Südosthessen am KOMPASS-Programm. Steinau ist bereits heute eine sichere Kommune. Damit dieses Sicherheitsniveau nachhaltig erhalten und weiter gestärkt werden kann, sind eine konsequente Präventionsarbeit sowie eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Kommune und Polizei von zentraler Bedeutung. KOMPASS bietet hierfür einen wichtigen Rahmen und ergänzt die bereits bestehende gemeinsame Sicherheitsarchitektur. Vor diesem Hintergrund ist der Beitritt der Stadt Steinau ein folgerichtiger und wichtiger Schritt.“
Quelle: HMdI
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