Object First fordert zum Cybersecurity Awareness Month, die Wiederherstellung nach Ransomware-Angriffen stärker in den Blick zu nehmen. Nach Angaben des Anbieters sind nur 29 Prozent der deutschen IT- und Sicherheitsexperten zuversichtlich, Daten vollständig wiederherstellen zu können. Andy French nennt unveränderliche Backups und regelmäßige Tests als Bausteine.

Ransomware: Object First fordert stärkeren Fokus auf die Wiederherstellung
Anlässlich des Cybersecurity Awareness Month hat Andy French, Director of Product Marketing bei Object First, kommentiert, warum sich Unternehmen stärker auf die Wiederherstellung nach Ransomware-Angriffen vorbereiten müssen. Eine widerstandsfähige Backup-Strategie spiele dabei eine zentrale Rolle.
Cybersicherheit dürfe sich im Jahr 2026 nicht mehr nur darum drehen, ob ein Unternehmen einen Angriff verhindern könne, so French. Entscheidend sei, ob es sich von einem erfolgreichen Angriff erholen könne. Ransomware stelle nach einem Angriff geschäftskritische Systeme zunehmend auf die Probe. Nach wie vor bestehe eine große Wissenslücke darüber, was gute Cyberresilienz ausmache und wie sie in die Praxis umgesetzt werden könne.
Nach Angaben von Object First ist die Mehrheit der IT-Verantwortlichen (93 Prozent) der Ansicht, dass Backup-Speicher auch dann geschützt bleiben sollten, wenn Administratorzugänge kompromittiert werden. Dennoch hätten nur 16 Prozent Backup-Speicher implementiert, die absolut unveränderlich sind.
Wenig Vertrauen in die vollständige Wiederherstellung
Die mangelhafte Vorsorge fordere zudem von denjenigen einen erheblichen Tribut, die für den Schutz ihrer Unternehmen verantwortlich sind. Jüngste Untersuchungen von Object First hätten ergeben, dass nur 29 Prozent der deutschen IT- und Sicherheitsexperten zuversichtlich sind, die Daten ihres Unternehmens nach einem Ransomware-Angriff vollständig wiederherstellen zu können. 32 Prozent gäben außerdem an, aufgrund von IT-Sicherheitsrisiken mindestens einmal pro Woche bei der Arbeit unter unangenehmem Stress zu stehen.
Unternehmen sollten sich im Cybersecurity Awareness Month Folgendes bewusst machen, so French: Cyberresilienz bedeute auch, IT-Teams die nötigen Tools, das Selbstvertrauen sowie Unterstützung zu bieten, um im Falle eines Angriffs angemessen reagieren zu können. Eine einfachere Wiederherstellung, der Schutz von Backup-Daten vor Änderungen oder Löschungen sowie das regelmäßige Testen von Wiederherstellungsplänen gäben den Teams mehr Sicherheit und machten das Unternehmen zugleich widerstandsfähiger.
Sein Fazit: „Das Ziel besteht nicht nur darin, einen Angriff zu überstehen. Es geht darum sicherzustellen, dass die für die Wiederherstellung verantwortlichen Mitarbeitenden vorbereitet sind, wenn es dazu kommt.“
Mit WhatsApp immer auf dem neuesten Stand bleiben!
Abonnieren Sie unseren WhatsApp-Kanal, um die Neuigkeiten direkt auf Ihr Handy zu erhalten. Einfach den QR-Code auf Ihrem Smartphone einscannen oder – sollten Sie hier bereits mit Ihrem Mobile lesen – diesem Link folgen:










