Wildfire Camp on Tour 2026

Der Klimawandel verändert die Einsatzrealität der Feuerwehren, weil das Risiko großflächiger und lang anhaltender Brände auch in Regionen gestiegen ist, die bislang nicht als klassische Waldbrandgebiete galten. Damit steigen die Anforderungen an Ausbildung, Taktik und Technik. Mit dem „Wildfire Camp on Tour 2026“ richtet sich Dönges gezielt an Feuerwehren und Einsatzkräfte, die sich praxisnah über aktuelle Entwicklungen in der Vegetationsbrandbekämpfung informieren möchten. Die vier Veranstaltungen sind kostenfrei und kombinieren aktuelle Erkenntnisse, einsatztaktische Ansätze und spezialisierte Technik.

Vom 9. bis 12. März 2026 findet das Wildfire Camp an mehreren Orten in Deutschland statt.
Vom 9. bis 12. März 2026 findet das Wildfire Camp an mehreren Orten in Deutschland statt.
Foto: Dönges

Vom 9. bis 12. März 2026 macht das Wildfire Camp Station in:

9. März 2026 – Soltau (NORD), Heidehotel Soltauer Hof, Winsener Straße 109, 29614 Soltau
Fachvortrag: „Das kleine 1×1 der Vegetationsbrandbekämpfung“
Referent: Detlef Maushake, Waldbrandteam (angefragt)

10. März 2026 – Halver (NRW), Feuerwehr Halver-Bommert, Sondern 15, 58553 Halver
Fachvortrag : „Effektiver Einsatz von Handgeräten“
Referent: Christian Schenk, @fire Team NRW

11. März 2026 – Bad Homburg v. d. Höhe (MITTE), Dietigheimer Straße 12, 61350 Bad Homburg
Fachvortrag : „Feuerwetter – Brennstoff – Topografie: Lässt sich Brandverhalten vorhersagen?“
Referent: Tobias Hennemuth, Fachgruppe Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung, Feuerwehr Fernwald-Annerod

12. März 2026 – Neustadt an der Donau (SÜD), Raffineriestraße 2, 93333 Neustadt an der Donau
Fachvortrag : „Informationen für ersteintreffende Einsatzkräfte bei Waldbränden“
Referentin: Birgit Süssner, Dipl.-Ing. (FH) Forstwirtschaft, Autorin „Wald- und Vegetationsbrände“

Die Veranstaltungen finden jeweils von 13.00 bis 19.00 Uhr statt. Die Fachvorträge finden an allen Stationen um 14:00 und 17:30 Uhr statt und dauern jeweils etwa 45 Minuten.

Neben den Fachvorträgen erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine begleitende Ausstellung mit Live-Demonstrationen. Gezeigt werden unter anderem Handgeräte für den Vegetationsbrand, Systeme zur Löschwasserversorgung mit Pumpen und Tanks, Löschmodule für kompakte Fahrzeuge (UTV, ATV, Pick-up), Lösungen zum Schutz kritischer Infrastruktur im Wildland-Urban-Interface sowie Spezialtechnik wie das Raupenfahrzeug „Dronster“ zum Anlegen von Wundstreifen, das HeliSkid-System für Einsätze im unwegsamen Gelände, Drohnen zur Lageerkundung und Erstangriffsmöglichkeiten sowie Retardant als ergänzendes Einsatzmittel.

Ziel des Wildfire Camps ist es, Einsatzkräfte praxisnah zu informieren, taktische Ansätze zu diskutieren und moderne Technik unter realitätsnahen Bedingungen vorzustellen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Zur besseren Planung wird um Anmeldung gebeten.

Weitere Informationen zu Anmeldung und Programm gibt es hier.

 

Quelle: Dönges

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