eit Beginn des großflächigen Stromausfalls im Südwesten Berlins leistet das Technische Hilfswerk (THW) umfangreich Hilfe. Schwerpunkt des Einsatzes ist die Notstromversorgung, insbesondere von Krankenhäusern sowie Pflege- und Betreuungseinrichtungen. Zudem betreiben die ehrenamtlichen Einsatzkräfte Notrufannahmestellen, errichten Notunterkünfte und versorgen Stromgeneratoren mit Kraftstoff. „Seit Beginn des Stromausfalls leisten unsere mehr als 550 Helferinnen und Helfer im Schichtbetrieb Großartiges. Mit hoher Fachkompetenz und unermüdlichem Einsatz sorgen sie dafür, dass die kritische Infrastruktur weiter funktioniert und Menschen in einer schwierigen Lage geholfen wird. Es macht mich stolz, das zu sehen“, betont THW-Präsidentin Sabine Lackner.“
Nach dem großflächigen Stromausfall am 3. Januar im Südwesten Berlins sind THW-Kräfte aus 27 Ortsverbänden seit vier Tagen im Einsatz. Dabei ist die Notstromversorgung im Fokus: Ehrenamtliche Einsatzkräfte versorgen Krankenhäuser, Notunterkünfte, Pflege- und Betreuungseinrichtungen, eine Tierklinik und Einspeisepunkte der S-Bahn mit Notstrom. Zwei Erkundungsteams sind in Absprache mit der Feuerwehr in dem Blackout-Gebiet unterwegs, um zu prüfen, welche weiteren Einrichtungen mit Strom versorgt werden können. Seit Einsatzbeginn waren mehr als 550 ehrenamtliche THW-Helferinnen und -Helfer im Einsatz.
Um den Betrieb der eingesetzten Stromaggregate zu gewährleisten, betanken THW-Einheiten diese mit Kraftstoff. In eigens eingerichteten Notunterkünften können THW-Kräfte vom Stromausfall betroffene Bürgerinnen und Bürger unterbringen. Zudem betreiben THW-Helferinnen und -Helfer in verschiedenen Berliner Bezirken und im Umland Notrufannahmestellen, an denen die Bürgerinnen und Bürger Informationen erhalten und Notrufe absetzen können, die per Funk an die Feuerwehr weitergeleitet werden. Das THW entsendetet zur Unterstützung der örtlichen Einsatzleitung der Feuerwehr Fachberaterinnen und -Fachberater entsendet.
Ein Bereitstellungsraum ist im THW-Ortsverband Berlin Steglitz-Zehlendorf eingerichtet und dient der Koordinierung der laufenden Maßnahmen, die in enger Zusammenarbeit mit der Berliner Feuerwehr und der Polizei erfolgen. Derzeit im Einsatz sind Helferinnen und Helfer des THW-Landesverbands Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und des THW-Landesverbands Bremen, Niedersachsen. Bei Bedarf stehen spezialisierte Fachgruppen weiterer THW-Landesverbände bereit.
Quelle: THW
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