Schleswig-Holstein und Bundeswehr: Kooperationsvereinbarung zur politischen Bildung

Die Bildungsministerin von Schleswig-Holstein, Dr. Dorit Stenke, und Oberst Michael Skamel, Kommandeur des Landeskommandos Schleswig-Holstein, haben heute in Kiel eine neue Kooperationsvereinbarung zum Einsatz von Jugendoffizieren für die politische Bildung an Bildungseinrichtungen unterzeichnet. Sie setzt die Vereinbarung aus dem Jahr 2021 fort.

Das Land Schleswig-Holstein und Bundeswehr erneuern Kooperationsvereinbarung zur politischen Bildung
Das Land Schleswig-Holstein und Bundeswehr erneuern Kooperationsvereinbarung zur politischen Bildung
Foto: Kai-Ole Nissen / MBWFK

Ziel der Zusammenarbeit ist es, unter anderem Schülerinnen und Schülern eine vertiefte Auseinandersetzung mit sicherheits- und gesellschaftspolitischen Fragestellungen zu ermöglichen. Jugendoffiziere der Bundeswehr bieten hierzu Vorträge, Seminare und Planspiele an, die der politischen Bildung dienen. Die Einbindung der Jugendoffiziere erfolgt auf Einladung der Einrichtungen und in ihrer pädagogischen Verantwortung.

Bildungsministerin Dorit Stenke betonte im Rahmen der Unterzeichnung der neuen Vereinbarung: „Politische Bildung lebt von Sachlichkeit, der Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge einzuordnen und von der Kontroversität. Die Lage in der Ukraine oder im Nahen Osten führt auch bei uns dazu, dass sicherheits- und friedenspolitische Fragen mit Praxisbezug an Bedeutung gewinnen. Jugendoffiziere können insbesondere Schulen dabei unterstützen, ebendiese Fragestellungen zu diskutieren. Sie stärken so junge Menschen in ihrer eigenständigen demokratischen Urteilsfähigkeit.“

Oberst Michael Skamel erklärte: „Auf Grundlage der Vereinbarung können Jugendoffiziere und Bildungseinrichtungen weiterhin eng zusammenarbeiten. Dies stärkt unsere gemeinsame Absicht, jungen Menschen politische Bildung aus erster Hand zu bieten. Mit Blick auf die aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen ist es wichtiger denn je, komplexe Zusammenhänge zu erklären und gerne auch kontrovers zu diskutieren. Gleichzeitig bieten wir authentische Menschen in Uniform ‚zum Anfassen‘.“

Die Angebote der Jugendoffiziere richten sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler ab den Abschlussklassen der Sekundarstufe I, an die Sekundarstufe II sowie an Schülerinnen und Schüler der berufsbildenden Schulen. Die Kooperation ist eingebettet in den Pakt für Demokratie, der die umfassenden Maßnahmen des Landes zur Demokratiebildung, Extremismusprävention und Stärkung politischer Handlungskompetenz bündelt.

Quelle: Innenministerium Schleswig-Holstein

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