Luftrettung: „Rheinland-Pfalz verfügt über eines der dichtesten Luftrettungsnetze der Republik“

Der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling besuchte am 11. Februar 2026 die im Bau befindliche Luftrettungsstation am Standort Dörnbach im Rettungsdienstbereich Kaiserslautern und verschaffte sich ein Bild vom Fortschritt der Bauarbeiten. Im Frühjahr soll Christoph 66, der Rettungshubschrauber für die Westpfalz, mit seiner Crew den Neubau beziehen.

Ein Airbus H145 der für die ADAC Luftrettung im EInsatz ist
Ein Airbus H145 der für die ADAC Luftrettung im EInsatz ist
Foto: CPM / Navid Linnemann

„Ich konnte mir heute ein umfangreiches Bild von den Bauarbeiten am Standort Dörnbach, nur wenige hundert Meter Luftlinie vom alten Standort in Imsweiler, machen. Der Fortschritt ist beeindruckend und die Arbeiten im Zeitplan. Mit dem Neubau werden bundesweit einmalig neue Standards in der Luftrettung gesetzt; damit ist auch die Stationierung des Christoph 66 für die nächsten Jahre und so die Luftrettung in der Westpfalz gesichert. Dafür danke ich allen am Projekt und der Umsetzung Beteiligten, insbesondere der ADAC Luftrettungs gGmbH“, so Innenminister Ebling im Anschluss an seinen Besuch.

Rheinland-Pfalz verfügt über eines der dichtesten Luftrettungsnetze der Republik, sechs Luftrettungsmittel sind im Einsatz, verteilt über das ganze Bundesland. Diese kamen im Jahr 2025 knapp 8.000 mal zum Einsatz. Auch die Windenfähigkeit – essentiell für die Rettung im unwegsamen Gelände – wurde in den vergangenen Jahren massiv ausgebaut, mittlerweile gibt es drei Hubschrauber in Rheinland-Pfalz, die über diese Eigenschaft verfügen und ständig verfügbar sind.

„Unverständnis gegenüber Kritik am 24/7 Rettungsmittel“ 

Seit dem 1. Januar 2026 steht zusätzlich der Intensivtransport- und Rettungshubschrauber „Christoph 77“ den Menschen in ganz Rheinland-Pfalz rund um die Uhr, sieben Tage die Woche, zur Verfügung.

Innenminister Ebling: „Mit der Ausweitung des Flugbetriebs des Christoph 77 stärken wir eine moderne Notfall- und Intensivmedizin für unser Bundesland. Die Menschen in Rheinland-Pfalz können sich auf den Rettungsdienst rund um die Uhr verlassen“, sagte Innenminister Michael Ebling. „Seit Jahresbeginn steht die Luftrettung als hoch spezialisierte rettungsdienstliche Ressource auch in der Nacht und für das gesamte Bundesland zur Verfügung – als starke Ergänzung zu einem leistungsfähigen bodengebundenen Rettungsdienst.“

Innenminister Ebling äußert Unverständnis gegenüber der Kritik am Standort Mainz für den 24/7 verfügbaren Christoph 77: „Der rund um die Uhr verfügbare Christoph 77 ist selbstverständlich für unser gesamtes Bundesland im Einsatz und transportiert Patientinnen und Patienten zur nächsten geeigneten Zielklinik. Ich habe immer betont: Perspektivisch kann für den 24/7-Betrieb auch ein anderer Standort in Rheinland-Pfalz in Betracht kommen. Grundlage dafür ist eine laufende Evaluation der Einsatzdaten, die uns dann eine fundierte Entscheidung erlaubt.“ Die Kritik aus dem Munde von Landräten aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz sei wenig fachlich, sondern wohl eher den Landtagswahlen am 22. März geschuldet und somit parteipolitisch einzuordnen.

Ergänzend weist das Innenministerium darauf hin, dass auch in Hessen und Baden-Württemberg – Bundesländer mit deutlich größerer Fläche und deutlich mehr Einwohnern – ebenfalls jeweils ein Hubschrauber rund um die Uhr zur Verfügung steht.

„Wir haben die Versorgung der Menschen genau im Blick und passen die Rettungsmittel ständig den Gegebenheiten an. Wir werden noch in diesem Jahr die Randzeiten für den Standort Wittlich (Christoph 10) erweitern, um hier zusätzlich den bodengebundenen Rettungsdienst im nördlichen Rheinland-Pfalz früher morgens und später abends zu ergänzen“, so Innenminister Ebling.

Quelle: Innenministerium Rheinland-Pfalz 

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