Bereits vor der aktuellen Eskalation war die humanitäre Lage in vielen Ländern der Region sehr schlecht. Andauernde Konflikte, Armut und eine geschwächte Versorgungsstruktur sorgen für große andauernde humanitäre Not. Deshalb unterstützt das DRK die Arbeit seiner Schwestergesellschaften vor Ort seit Jahren.
Durch die aktuellen Entwicklungen verschlechtert sich die Lage nun nochmals, gerade die Gesundheitsversorgung steht unter enormen Druck. Entsprechend der Hilfsersuchen seiner Schwestergesellschaften baut das DRK aus Mitteln des Auswärtigen Amts und dank Spenden deshalb seine Hilfe in Iran, Irak und Libanon nochmals aus.
Während in Irak und Iran der Fokus auf der Ausrüstung der Helfenden zur Versorgung Verwundeter liegt, soll in Libanon auch die Unterstützung für die intern Vertriebenen erhöht werden. Teil dieser Soforthilfe sind mindestens 150 Notfallrucksäcke, 700 Erste-Hilfe-Sets sowie persönliche Schutzausrüstung für die Such- und Rettungsteams.
„Es ist für uns selbstverständlich, dass wir die lebensrettende Arbeit unserer Schwestergesellschaften bestmöglich unterstützen. Wir bereiten uns darauf vor, unsere Hilfe weiter auszubauen. Dafür sind wir auch auf Spenden angewiesen“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. „Wir haben die Sorge, dass ein Andauern oder gar eine Ausweitung der Eskalation die humanitäre Lage weiter verschlechtern wird.“
Wie gefährlich die Einsätze der Mitarbeitenden der DRK-Schwestergesellschaften derzeit sind, wird daran deutlich, dass bereits ein Freiwilliger des Libanesischen Roten Kreuzes im Einsatz getötet und sieben Mitarbeitende des Iranischen Roten Halbmonds sowie drei Mitarbeitende des Libanesischen Roten Kreuzes im Einsatz verletzt wurden. „Die Einhaltung des humanitären Völkerrechts und die Gewährleistung des sicheren Zugangs für humanitäre Hilfe sind elementar für unsere Arbeit“, sagt Christian Reuter.
Das DRK bittet um Spenden für die Betroffenen:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Nahost
oder unter https://www.drk.de/spenden/nothilfe-nahost/
Quelle: Deutsches Rotes Kreuz
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