Management von Sicherheit und Resilienz für den Katastrophen- und Zivilschutz studieren

In einer Zeit, in der gesellschaftliche Resilienz und professionelles Krisenmanagement immer wichtiger werden, bietet das Bildungszentrum für Gefahrenabwehr und Krisenmanagement an der Hochschule Fresenius einen berufsbegleitenden Bachelorstudiengang an, der genau auf diese Anforderungen zugeschnitten ist: Management von Sicherheit und Resilienz für den Katastrophen- und Zivilschutz (B.Sc.).

Berufsbegleitender Bachelor für die Sicherheitsherausforderungen von morgen. Management, Sicherheit, Resilienz
Berufsbegleitender Bachelor für die Sicherheitsherausforderungen von morgen
Bild: Hochschule Fresenius

Ein Studium für Praktiker

Der Studiengang richtet sich an alle, die sich der Prävention von Gefahren und der Stärkung der Resilienz im Kontext des Katastrophen- und Zivilschutzes annehmen möchten. Studierende erwerben fundierte Kompetenzen in strategischer Planung, Krisenkoordination und im Einsatz moderner Technologien, um komplexe Bedrohungslagen einzuschätzen, zu bewerten und handlungsorientiert zu bearbeiten.

Besonders praxisnah gestaltet sich das Studium durch die Arbeit in interprofessionellen Teams mit Dozierenden aus der Praxis. Die Beschäftigung mit innerer und äußerer Sicherheit sowie Gefahrenabwehr erfolgt sowohl im nationalen als auch im internationalen Kontext, was den Absolventen eine breite Perspektive auf das Berufsfeld eröffnet.

Flexibel studieren neben dem Beruf

Als berufsbegleitendes Studium ermöglicht das Programm den Studierenden, weiterhin ihrem Beruf nachzugehen und neu erlerntes Fachwissen direkt im Arbeitsalltag anzuwenden. Die Präsenzveranstaltungen sind entsprechend kompakt organisiert: Sie finden in der Regel an 15 bis 17 Tagen pro Semester in Blöcken von zwei bis fünf Tagen statt. Etwa ein Drittel der Veranstaltungen wird online durchgeführt, was zusätzliche Flexibilität bietet. Die Termine werden rechtzeitig vor Semesterbeginn bekanntgegeben.

Vielfältige Studieninhalte

Das Curriculum deckt ein breites Spektrum an relevanten Themenfeldern ab. Studierende erlernen die Grundlagen des Risiko-, Sicherheits- und Katastrophenmanagements sowie Methoden zur Resilienzförderung auf gesellschaftlicher, organisatorischer und technischer Ebene. Führungsthemen wie Entscheidungsfindung, Kommunikation und Change Management werden ebenso behandelt wie Persönlichkeits-, Team- und Organisationsentwicklung.

Weitere Schwerpunkte liegen auf Kenntnissen in Staatsformen, Demokratieförderung und aktuellen gesellschaftspolitischen Themen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen im nationalen und internationalen Kontext sowie soziologische Aspekte in Bezug auf Krisen bilden einen wichtigen Teil des Studiums.

Besonders zeitgemäß ist die Vermittlung von Fähigkeiten in strategischer Datenanalyse, Modellierung und Lagebildfähigkeit zur Unterstützung von Entscheidungsprozessen im Katastrophen- und Zivilschutz. Hinzu kommen operative Verfahren im Finanzmanagement, zur Gefahrenabwehr sowie bei Großveranstaltungen.

Die technischen Grundlagen moderner Technologien, Informationsbeschaffungs- und Ermittlungsinstrumente, IT-Sicherheit und der Schutz kritischer Infrastrukturen (KRITIS) runden das Profil ab. Wissenschaftliche Methoden zur Analyse komplexer Fragestellungen befähigen die Absolventen zu eigenständigem, forschungsorientiertem Arbeiten.

Wertvolle Zusatzqualifikationen

Ein besonderes Highlight des Studiengangs ist die Möglichkeit, durch die Integration von Zertifikaten wertvolle Zusatzqualifikationen zu erwerben. Angeboten werden die Zertifikate Stabshelfer:in, Hybrides Informationsmanagement und Drohnenpilot:in. Diese Zusatzqualifikationen erhöhen die Attraktivität der Absolventen auf dem Arbeitsmarkt erheblich.

Breites Spektrum an Karrieremöglichkeiten

Nach dem erfolgreichen Abschluss eröffnen sich vielfältige berufliche Möglichkeiten im Risiko-, Sicherheits- und Katastrophenmanagement. Absolventen übernehmen Verantwortung für Prävention, Krisenbewältigung und Resilienzförderung in unterschiedlichen Bereichen.

Einsatzmöglichkeiten finden sich bei öffentlichen Verwaltungen und Behörden zum Katastrophen- und Bevölkerungsschutz, zur Planung und Koordination von Resilienzstrategien für Städte und Regionen sowie zur Einsatzleitung bei Krisen. Im Bereich der kritischen Infrastrukturen (KRITIS) werden Absolventen für Risikoanalyse, Sicherheitsmanagement sowie Notfallplanung für Energie-, Wasser-, Verkehrs- und Kommunikationssysteme eingesetzt.

Auch Wirtschaftsunternehmen mit Krisenmanagement-Abteilungen, Sicherheitsbehörden und Einsatzorganisationen bieten interessante Tätigkeitsfelder. Private Sicherheitsunternehmen suchen Fachkräfte für Unternehmenssicherheitsmanagement, Resilienzberatung sowie für Sicherheitsanalysen und Audits.

Weitere Karrierewege führen in die Forschung und Wissenschaft, wo Absolventen an Projekten zu Risikoanalyse, sicherheitstechnischen Innovationen sowie zu Drohnen- und Data-Science-Anwendungen mitarbeiten können. Im Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit sind sie für Krisenkommunikation, sicherheitspolitische Öffentlichkeitsarbeit sowie zur Sensibilisierung der Bevölkerung gefragt.

Schließlich bietet auch der Bereich Cybersecurity und Informationsmanagement attraktive Perspektiven zum Schutz kritischer IT-Systeme, zur Datenanalyse mit OSINT-Techniken sowie zur Entwicklung von Informationssicherheitsstrategien.

Zulassungsvoraussetzungen

Der Studiengang richtet sich an Abiturient:innen oder Personen mit berufsqualifizierenden Schulabschlüssen sowie an Berufstätige aus Verwaltung, Wirtschaftsunternehmen, Gesellschaft und KRITIS. Neben der allgemeinen Zulassungsvoraussetzung benötigen Bewerber:innen eines der folgenden Kriterien:

  • ein aktives oder bisheriges Arbeitsverhältnis bei Behörden, Unternehmen und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, Betreibern kritischer Infrastruktur oder der öffentlichen Verwaltung, oder
  • ein aktives oder bisheriges Arbeitsverhältnis im politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, sozialen oder Gesundheitssektor, oder
  • ein aktuell ausgeübtes Ehrenamt in einem der genannten Sektoren, oder
  • eine aktuelle Ausbildung in einem der genannten Sektoren oder eine bereits absolvierte Ausbildung.

Eine Besonderheit stellt die erforderliche Sicherheitsüberprüfung nach deutschem Sicherheitsrecht dar. Diese trägt zugleich den sicherheitsrechtlichen Anforderungen internationaler militärisch-ziviler Zusammenarbeit, insbesondere mit Partnern im Rahmen der NATO, Rechnung.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Der Bachelorabschluss in Management von Sicherheit und Resilienz für den Katastrophen- und Zivilschutz qualifiziert für das Masterstudium Krisen- und Notfallmanagement (M.Sc.), das ebenfalls am Bildungszentrum für Gefahrenabwehr und Krisenmanagement angeboten wird. Damit steht motivierten Absolventen der Weg zu einer weiteren akademischen Qualifizierung offen.

Fazit

Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Management von Sicherheit und Resilienz für den Katastrophen- und Zivilschutz bietet eine fundierte akademische Ausbildung für ein zukunftsweisendes Berufsfeld.

Durch die Kombination aus theoretischem Wissen, praktischer Anwendung, modernen Technologien und wertvollen Zusatzqualifikationen werden Absolventen optimal auf die vielfältigen Herausforderungen im Bereich Sicherheit, Resilienz und Katastrophenschutz vorbereitet.

Die flexible Studienorganisation ermöglicht es Berufstätigen, sich neben ihrer Tätigkeit weiterzuqualifizieren und so einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Widerstandsfähigkeit unserer Gesellschaft zu leisten.

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