Hubschraubersprungfahndung an der deutsch-niederländischen Grenze

In Zusammenhang mit den vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen fand am vergangenen Freitag entlang der Grenze zwischen Niedersachsen und den Niederlanden ein besonderer Einsatz der Bundespolizeidirektion Hannover statt. Zwischen 14:00 und 18:00 Uhr setzte die Bundespolizei im südlichen Bereich der Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim einen Polizeihubschrauber ein, um gezielt und flexibel spontane Kontrollen im Grenzgebiet durchzuführen. Diese Art des Einsatzes, die als Hubschraubersprungfahndung bekannt ist, kombiniert auf effiziente Weise Kontrollen im 30-Kilometer-Bereich der Grenze mit Fahndungen zur Strafverfolgung.

Einweisung der Kräfte bei der Hubschraubersprungfahndung
Einweisung der Kräfte bei der Hubschraubersprungfahndung
Foto: Bundespolizeidirektion Hannover

„Die Hubschraubersprungfahndung stellt eine äußerst effektive und unberechenbare Methode dar, um plötzliche Grenzkontrollen durchzuführen. Sie ermöglicht es uns, flexibel auf Situationen zu reagieren, die Sicherheit sowie die Filterfunktion an unseren Grenzen zu gewährleisten. Wir werden diese Strategie weiterhin gezielt einsetzen, um die Effektivität unserer grenzpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung zu maximieren. Seit Beginn der wiedereingeführten Grenzkontrollen haben wir bereits über 1000 Zurückweisungen an der deutsch-niederländischen Grenze ausgesprochen“, so Michael Schuol, Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover.

Der Einsatz hatte vor allem drei Hauptziele: die Eindämmung der irregulären Migration, die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität sowie die Verhinderung terroristischer Bedrohungslagen.

Für diesen Einsatz war die Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim zuständig, die von einem Hubschrauber der Bundespolizeidirektion 11 unterstützt wurde. Zum Einsatz kam ein großer Transporthubschrauber vom Modell Super Puma. Die eingesetzte Maschine stammt aus der Bundespolizeifliegerstaffel in Gifhorn.

Quelle: Bundespolizeidirektion Hannover

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