Am heutigen Donnerstag, 12. März, haben Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ihre Warnsysteme im Probealarm getestet. In NRW heulten dazu rund 6.500 Sirenen – auch Handys schlugen Alarm, aus Lautsprechern ertönten entsprechende Ansagen und auf digitalen Warntafeln sowie in sozialen Medien erscheinen Warnmeldungen. Rheinland-Pfalz und Hessen lösten den Alarm um 10 Uhr aus, NRW und Bayern folgten um 11 Uhr.
„Mit dem Probealarm wollen wir unser Warnsystem auf Herz und Nieren prüfen“, erklärte NRW-Innenminister Herbert Reul. „Nur so finden wir heraus, ob es zuverlässig funktioniert und wo wir vielleicht noch nachbessern müssen. Gleichzeitig möchten wir die Bevölkerung für das Thema Warnung sensibilisieren. Nur, wenn die Menschen Sirenentöne richtig einordnen können, wissen sie im Notfall was zu tun ist.“
Sensibilisierung der Bevölkerung
Die Probe dient der Sensibilisierung der Bevölkerung, der Überprüfung der Warnprozesse und testet das Zusammenspiel der verschiedenen Warnmittel – darunter das Modulare Warnsystem MoWaS, Cell Broadcast sowie die Warn-App NINA. Der landesweite Probealarm in NRW wurde 2018 von Innenminister Herbert Reul eingeführt und findet seitdem regelmäßig am zweiten Donnerstag im März statt.
Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf dem Thema Selbstschutz. Das NRW-Innenministerium betont, dass individuelle Vorsorge Leben schützen, Schäden begrenzen und Einsatzkräfte entlasten kann – und hat dazu einen Selbstschutzguide veröffentlicht. Der nächste bundesweite Warntag ist für den 10. September 2026 geplant.
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