Libanon: DRK bringt Hilfsgütertransport auf den Weg

Die andauernde Eskalation im Nahen Osten hat dramatische Folgen für die Menschen vor Ort. Gerade im Libanon hat sich die Lage über die letzten Tage nochmals deutlich verschlechtert, ungefähr zwanzig Prozent der Bevölkerung mussten innerhalb des Landes flüchten – rund eine Million Menschen. Neben bereits laufenden Unterstützungsmaßnahmen hat das DRK deshalb nun Hilfsgüter auf den Weg in den Libanon gebracht. Mit unter anderem Zelten, Decken und Küchensets wird bedarfsgerechte Hilfe geleistet. 

Neben bereits laufenden Unterstützungsmaßnahmen hat das DRK nun Hilfsgüter auf den Weg in den Libanon gebracht.
Neben bereits laufenden Unterstützungsmaßnahmen hat das DRK nun Hilfsgüter auf den Weg in den Libanon gebracht.
Foto: DRK

„Zahlreiche Menschen müssen derzeit in ständiger Angst um das eigene Leben sowie das Leben von Freunden und Familie unter freiem Himmel schlafen, während Kampfjets über ihnen fliegen“, sagt Christian Reuter, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). „Mit der Hilfsgüterlieferung verbessern wir die Lage von Menschen zumindest etwas, zudem leistet das Libanesische Rote Kreuz mit unserer Unterstützung unermüdliche Arbeit, um den notleidenden Menschen zu helfen.“

Insgesamt wurden fast 30 Tonnen Hilfsgüter auf mehr als 80 Paletten im DRK-Logistikzentrum in Berlin für den Libanon verladen. Die Hilfsgüter werden nun von Berlin nach Maastricht per LKW transportiert, von wo sie anschließend per EU-Luftbrücke nach Beirut gebracht werden. Dort werden sie dann vom Libanesischen Roten Kreuz in Empfang genommen und an notleidende Menschen verteilt.

DRK: Unterstützung für Schwestergesellschaft

Mit Hilfsgütern wie 144 Familienzelten, 300 Planen, 1.120 Decken, 320 Küchensets zum Kochen, 1.000 Hygienesets, die u.a. Waschpulver, Seife und Zahnpasta umfassen, wird entsprechend des Hilfeersuchens der Schwestergesellschaft im Libanon dringend benötigte Unterstützung geliefert. Der Hilfsgütertransport, der durch Spenden sowie aus Mitteln des Belgischen Roten Kreuzes Flandern finanziert wird, flankiert die angelaufene finanzielle Unterstützung unter anderem für den Rettungsdienst und andere Hilfsangebote des Libanesischen Roten Kreuzes. Schon vor der aktuellen Eskalation war das DRK seit Jahren vor allem über seine Schwestergesellschaft sehr aktiv im Libanon. Das Libanesische Rote Kreuz ist eine zentrale Hilfsorganisation im Land und ist führend im Rettungsdienst sowie in der Versorgung mit Blutspenden.

„Die Helfenden unserer Schwestergesellschaft leisten vor Ort jeden Tag lebensrettende Unterstützung und nehmen dabei große Gefahren für das eigene Leben auf sich“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter auch mit Blick auf drei verletzte Mitarbeitende und einen toten Kollegen des Libanesischen Roten Kreuzes während ihrer Einsätze. „Wir werden nicht aufhören unser Bestmögliches zu tun, um diese Arbeit von Deutschland aus zu unterstützen. Im Anbetracht der dramatischen Lage sind wir im fortlaufenden Austausch mit unseren Schwestergesellschaften in der Region, da sie die konkreten Bedarfe vor Ort am besten einschätzen können.“

 

Das DRK bittet um Spenden für die Betroffenen:

IBAN: DE63370205000005023307

BIC: BFSWDE33XXX

Stichwort: Nothilfe Nahost

oder unter https://www.drk.de/spenden/nothilfe-nahost/

 

Quelle: DRK

Mit WhatsApp immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Abonnieren Sie unseren WhatsApp-Kanal, um die Neuigkeiten direkt auf Ihr Handy zu erhalten. Einfach den QR-Code auf Ihrem Smartphone einscannen oder – sollten Sie hier bereits mit Ihrem Mobile lesen – diesem Link folgen:

Kennen Sie schon unser Crisis Prevention Printmagazin?

Beitrag teilen

Anzeige

 

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

 

Verwendete Schlagwörter

 

BevölkerungsschutzDachgesetzKRITIS