Deutschland und Syrien bauen Zusammenarbeit im Katastrophenschutz aus

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und der syrische Minister für Notfall- und Katastrophenmanagement Raed al-Saleh haben gestern in Berlin eine Vereinbarung unterschrieben.  Ziel ist es, den Schutz der Bevölkerung in Syrien schnell und spürbar zu verbessern.

Syrien: Raed al-Saleh (l.), Minister für Katastrophenmanagement und Notfallmaßnahmen in der syrischen Übergangsregierung, und Alexander Dobrindt, Bundesinnenminister.
Raed al-Saleh (l.), Minister für Katastrophenmanagement und Notfallmaßnahmen in der syrischen Übergangsregierung, und Alexander Dobrindt, Bundesinnenminister.
Foto: BMI

Das Technische Hilfswerk (THW) hilft dem syrischen Ministerium für Notfall- und Katastrophenmanagement (MED), seine Einsatzkräfte besser auszurüsten und Einsatzzentren wieder aufzubauen. So können die Behörden künftig schneller und wirksamer auf Krisen reagieren.

Ein wichtiger Teil der Zusammenarbeit ist, mehr Freiwillige einzubinden. Das THW unterstützt dabei, klare Regeln zu schaffen, Einsatzkräfte gut auszubilden und Strukturen dauerhaft zu sichern. So wächst die Fähigkeit, Katastrophen wirksam zu bewältigen.

Unterstützung für Syrien

„Wir unterstützen Syrien beim Wiederaufbau – auch im Katastrophenschutz“, bekräftigte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt. „Ein starker Bevölkerungsschutz macht ein Land widerstandsfähiger gegen Krisen und schafft Stabilität. Dabei bringen wir die langjährige Erfahrung des THW ein, vor allem beim Aufbau und der Stärkung ehrenamtlicher Strukturen.“

Die Partnerschaft soll außerdem das Vertrauen syrischer Bürger in staatliche Stellen stärken und den Wiederaufbau vor Ort unterstützen.

Das Auswärtige Amt finanziert das Projekt. Das THW nutzt dabei seine Erfahrungen aus ähnlichen Projekten, etwa in Jordanien, Tunesien und der Region Kurdistan-Irak.

Das THW ist die Einsatzorganisation des Bundes, die vor allem von Ehrenamtlichen getragen wird. Rund 88.000 Freiwillige engagieren sich dort. Sie leisten Hilfe in Deutschland und weltweit – auch bei Einsätzen der Europäischen Union und der Vereinten Nationen.

 

Quelle: BMI

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