Die Heimatschutzdivision der Bundeswehr kommt ausschließlich im Inland zum Einsatz. Im Spannungs- und Verteidigungsfall ist sie zuständig für den Schutz der territorialen Integrität Deutschlands und übernimmt hierzu die Sicherung von Verkehrswegen, Schlüsselstandorten und kritischer Infrastruktur. Bei Katastrophenfällen und anderen Notlagen unterstützt sie außerdem zivile Behörden bei der Lagebewältigung.
Bei all diesen Aufgaben ist die zivil-militärische Zusammenarbeit, d. h. das Zusammenwirken der Bundeswehr und ziviler Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) von elementarer Bedeutung. Damit Soldaten und zivile Einsatzkräfte zusammenarbeiten können, bedarf es einer einheitlichen, organisationsübergreifenden Kommunikation zwischen Bundeswehr und BOS – dabei kommt dem Digitalfunk BOS eine zentrale Rolle zu.
Die BDBOS und die Bundeswehr haben deshalb im Rahmen ihres Austauschs vereinbart, alle notwendigen Vorbereitungen in die Wege zu leiten, um künftig die einzelnen Führungsebenen der Division umfassend mit kompatiblen BOS-Digitalfunk-Endgeräten auszustatten und entsprechende Rufgruppen einzurichten.
BDBOS-Präsident Jens Koch betonte, dass die BDBOS als integraler Bestandteil der deutschen Sicherheitsarchitektur mit ihren kritischen Kommunikationsinfrastrukturen einen entscheidenden Beitrag zur öffentlichen Sicherheit und zur Funktionsfähigkeit staatlicher Institutionen leistet. Die zivil-militärische Zusammenarbeit ist wesentlicher Bestandteil davon und wird mit dem Digitalfunk BOS ermöglicht.
Quelle: BDBOS
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