Die Feuerwehrerlebniswelt Augsburg erweitert ihr Angebot um ein neues Katastrophenhaus.
Besucher können dort realitätsnah den Bevölkerungsschutz und Krisensituationen erleben.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann würdigte das Projekt bei der Eröffnung.
Innenminister Herrmann würdigt neue Attraktion
Die Feuerwehrerlebniswelt in Augsburg hat gestern ihr neues Katastrophenhaus eröffnet. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gratulierte vor Ort und betonte die besondere Bedeutung der Einrichtung: „Seit Mai 2021 wird in der Feuerwehrerlebniswelt auf 3.000 Quadratmetern Wissen eindrucksvoll und unterhaltsam vermittelt – Wissen, das Leben retten kann. Hier ist Feuer und Brandschutz für interessierte Laien genauso wie für Feuerwehrleute und Fachpublikum erlebbar.“
Mit dem Katastrophenhaus werde das Angebot nun um eine weitere Attraktion ergänzt, die zentrale Aspekte des Bevölkerungsschutzes in den Mittelpunkt stelle und anschaulich vermittle.
Katastrophenschutz hautnah erleben
Im neuen Katastrophenhaus erleben Besucherinnen und Besucher in einer immersiven Ausstellung, wie Notsituationen entstehen und welche Herausforderungen mit ihnen verbunden sind. Ziel ist es, das Bewusstsein für Krisenvorsorge und richtiges Verhalten im Ernstfall zu stärken.
Der Freistaat Bayern unterstützte die Feuerwehrerlebniswelt von 2022 bis 2024 mit insgesamt 540.000 Euro. Rund 100.000 Euro davon flossen in das Projekt „Katastrophenschutz erleben“, aus dem das Katastrophenhaus hervorgegangen ist.
Ehrenamt als Rückgrat des Bevölkerungsschutzes
Herrmann hob hervor, dass Bayern über ein leistungsfähiges Gefahrenabwehr- und Hilfeleistungssystem verfüge, das neben der Polizei auf den Feuerwehren, den freiwilligen Hilfsorganisationen und dem Technischen Hilfswerk basiert.
„Mit 430.000 Einsatzkräften engagieren sich hier die Helferinnen und Helfer weit überwiegend ehrenamtlich in ihrer Freizeit“, erklärte der Innenminister. Gleichzeitig seien die Anforderungen an Einsatz- und Führungskräfte in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen und die Einsatzlagen komplexer geworden.
Dank an die Einsatzkräfte
„Wir können uns glücklich schätzen, dass wir so zahlreiche ehrenamtlich Engagierte haben, die für die Sicherheit im Freistaat sorgen und ihren Mitmenschen in der Not helfen. Das ist nicht selbstverständlich und findet sich in kaum einem anderen Bundesland. Hierfür danke ich allen Einsatzkräften sehr herzlich“, so Herrmann.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration
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