Dobrindt würdigt THW-Hilfe für die Ukraine

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Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat rund 180 THW-Einsatzkräfte im BMI in Berlin empfangen. Sie berichteten über Beschaffung, Transport und Ausbildung ukrainischer Partner. Der Ukraine-Einsatz ist der größte und längste Logistikeinsatz in der THW-Geschichte.

THW: Alexander Dobrindt beim Empfang im Bundesinnenministerium
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt dankte beim Auslandshelferempfang im BMI rund 180 THW-Einsatzkräften für ihren Ukraine-Einsatz.
Foto: THW

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt empfing am vergangenen Montag rund 180 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) im Bundesministerium des Innern (BMI) in Berlin, um sich für ihren Einsatz für die Ukraine zu bedanken. Auch nach inzwischen mehr als vier Jahren leisten die Helferinnen und Helfer weiterhin Unterstützung für die vom Krieg betroffene Bevölkerung in der Ukraine.

Der Ukraine-Einsatz ist der größte und längste Logistikeinsatz der Organisation. „Als THW stehen wir gemeinsam mit unseren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für Solidarität und Zusammenhalt. Wir sind daher besonders stolz darauf, die Ukraine mit Hilfsgüterlieferungen unterstützen zu können“, bekräftigt THW-Präsidentin Sabine Lackner.

Am vergangenen Montag suchte Alexander Dobrindt, Bundesminister des Innern, beim Auslandshelferempfang im BMI in Berlin das Gespräch mit rund 180 Einsatzkräften und Beschäftigten, die am Ukraine-Einsatz beteiligt sind, und würdigte ihr Engagement. Die Anwesenden berichteten aus erster Hand über die Hilfsgüterbeschaffung, Transportlogistik und die Ausbildung der ukrainischen Partner in Deutschland. An dem Empfang nahmen neben Vertreterinnen und Vertretern der ukrainischen Botschaft auch Mitarbeitende unter anderem des BMI, des Auswärtigen Amts, des Beschaffungsamtes sowie des Zolls teil.

THW-Hilfslieferungen stärken die Infrastruktur

Der Ukraine-Einsatz stellt den bisher größten Logistikeinsatz in der 76-jährigen Geschichte des Hilfswerks dar. Seit Kriegsbeginn im Februar 2022 unterstützt es die Ukraine im Auftrag der Bundesregierung mit Fahrzeugen, Geräten und Material. Diese werden insbesondere für den ukrainischen Zivil- und Katastrophenschutz sowie für die Wiederherstellung beschädigter Infrastruktur benötigt.

Dazu gehören unter anderem Feuerwehrfahrzeuge, Bagger, LKW, Transporter sowie Werkzeuge und Ersatzteile. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser und Strom. Bisher wurden Hilfsgüter im Wert von rund 200 Millionen Euro übergeben. Für das Jahr 2026 stehen insgesamt rund 155 Millionen Euro für Hilfslieferungen zur Verfügung.

Für eine effiziente Koordination und Priorisierung der Hilfe tauscht sich das THW direkt mit den ukrainischen Partnern aus. Dazu zählen unter anderem der ukrainische Zivil- und Katastrophenschutz (DSNS), der Grenzschutz und die Verwaltungen in den Frontgebieten. Finanziert werden die Hilfsgüter aus Sondermitteln und Mitteln des Auswärtigen Amts. Der eigene Ausstattungsbestand bleibt von den Lieferungen unberührt.

Quelle: THW

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Alexander DobrindtBMIHilfsgüterKatastrophenschutzLogistikeinsatzSabine LacknerTHWUkraineZivilschutz

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