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75 Jahre Johanniter – 6.000 Ehrenamtliche im Einsatz für Menschen in Not

Mit einem Gottesdienst und einem anschließenden Festakt haben die Johanniter-Hilfsgemeinschaften heute ihr 75-jähriges Bestehen gefeiert. Rund 6.000 Ehrenamtliche engagieren sich derzeit in 75 deutschen und 20 internationalen Gemeinschaften für Menschen in schwierigen Lebenssituationen.

Beim Festakt zum 75-jährigen Jubiläum der Johanniter-Hilfsgemeinschaften in der Hof- und Stadtkirche St. Johannis in Hannover hielt Dr. Petra Bahr, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, eine Rede.
Beim Festakt zum 75-jährigen Jubiläum der Johanniter-Hilfsgemeinschaften in der Hof- und Stadtkirche St. Johannis in Hannover hielt Dr. Petra Bahr, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, eine Rede.
Foto: Johanniter / André Schweigler

Die Feier fand in der Hof- und Stadtkirche St. Johannis in Hannover statt. Zu den Gästen zählten der Herrenmeister des Johanniterordens, SKH Dr. Oskar Prinz v. Preußen, Mitglieder der Ordensregierung, Kommendatoren der Genossenschaften des Ordens sowie Vertreterinnen und Vertreter der Johanniter-Unfall-Hilfe, aus Kirche, Gesellschaft und Politik. Im Mittelpunkt standen die Vorsitzenden und Mitglieder der Johanniter-Hilfsgemeinschaften.

Gegründet im Jahr 1951 als Werk des Johanniterordens haben sich die Johanniter-Hilfsgemeinschaften zu einem breit aufgestellten Netzwerk ehrenamtlicher Hilfe entwickelt. Bundesweit unterstützen ihre Mitglieder Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder Lebenssituation und setzen sich für deren gesellschaftliche Teilhabe ein.

Das Engagement reicht von Besuchsdiensten für einsame oder kranke Menschen über Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche bis zur Begleitung von Menschen mit Behinderung im Alltag. Zudem unterstützen Ehrenamtliche obdachlose Menschen mit Kleidung und warmen Mahlzeiten und sammeln Hilfsgüter für internationale Krisenregionen.

Johanniter – Ehrenamt wichtiger denn je

„Ehrenamtliches Engagement ist heute wichtiger denn je“, sagte Katrin v. Gierke, Beauftragte für die Johanniter-Hilfsgemeinschaften und Mitglied der Ordensregierung. „Der Einsatz für Menschen, die Unterstützung brauchen, stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und setzt ein Zeichen der Solidarität.“

Die Johanniter-Hilfsgemeinschaften arbeiten dezentral organisiert und reagieren vor Ort auf unterschiedliche soziale Herausforderungen. „Wir kennen die Menschen und ihre Lebenssituationen. Durch unser breites Netzwerk können wir schnell und unbürokratisch helfen“, erklärte Dr. Bernt Schulze, Vorsitzender der Hilfsgemeinschaft Hannover.

Im Anschluss an den Festakt präsentierten Mitglieder ausgewählte Projekte, die beispielhaft für das vielfältige Engagement der Hilfsgemeinschaften stehen. „Es ist ein tolles Gefühl, in einem so großen Kreis von engagierten Menschen zusammen zu feiern und zu erleben, wie sehr alle für ihre Projekte brennen“, freute sich Andrea Scheidemann, Vorsitzende der JHG Münsterland.

Und Markus Wilson-Zwilling, Vorsitzender der JHG Lüneburg ergänzte: „Das war ein sehr beeindruckender Festakt, der die Verbindung von christlichem Fundament und tatkräftiger Nächstenliebe deutlich gemacht hat.“

Mit dem Jubiläum verbinden die Hilfsgemeinschaften den Anspruch, auch künftig ein verlässlicher Ansprechpartner für Menschen in Not zu bleiben.

 

Quelle: Johanniter-Unfall-Hilfe

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