Am 28. Januar wurde auf dem Campus der Fachhochschule für Verwaltung des Saarlandes das zuvor modernisierte Gebäude 2 feierlich für die neue Nutzung übergeben und durch die Polizeiseelsorge gesegnet.
Der Umbau des früheren „CaféCantineFlöz“ schafft auf 680 zusätzlichen Quadratmetern dringend benötigte Ausbildungsflächen für die mehr als 600 Studierenden der FHSV und markiert einen wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung des Campus.
Rund 80 Gäste aus Landtag, Kommunen, Polizei, Feuerwehr, Gewerkschaften, Personalvertretungen sowie Vertreter der Saarland Bau und Boden nahmen an der Feierstunde in Göttelborn teil.
Innenminister Reinhold Jost: starkes Signal für den Strukturwandel und den öffentlichen Dienst
Der Minister würdigte in seiner Ansprache die Bedeutung des Campus für die Entwicklung des Saarlandes: „Der Campus Göttelborn steht wie kaum ein anderer Ort im Saarland für gelungenen Strukturwandel. Wo früher Kohle gefördert wurde, wird heute Wissen geschaffen und Zukunft gestaltet.“
Er betonte zudem die vorausgegangene gemeinsame Kraftanstrengung: „Die Geschwindigkeit der Renovierung und Ausstattung des neuen Gebäudes für die FHSV ist ein Paradebeispiel vorbildlicher, entschlossener Zusammenarbeit von Hochschule, Verwaltung und Partner.“ Zugleich ordnete er die Investition strategisch ein: „Wir investieren hier nicht nur in Räume, sondern in die Menschen, die morgen Verantwortung in unserem Rechts- und Sozialstaat übernehmen werden. Gebäude 2 ist in diesem Sinne ein wichtiger Baustein für die Stärke unseres öffentlichen Dienstes.“
Rektor Wolf: Studierende stehen im Mittelpunkt
Rückblickend auf die Entwicklung der vergangenen Monate betonte Rektor Prof. Dr. Christopher Wolf den Mehrwert, den die zusätzliche Fläche für die Studierenden schafft: „Die Studierenden stehen im Zentrum unserer Arbeit. Das Gebäude ist ein klares Bekenntnis, ihnen bestmögliche Rahmenbedingungen zu bieten. Wer hier studiert, spürt, dass ihm das Land gute Perspektiven gibt.“ Zudem dankte er ausdrücklich allen beteiligten Partnern: „Mein Dank gilt dem Innenministerium, der Saarland Bau und Boden und meinem Team. Dieses Gebäude zeigt, was möglich ist, wenn man in einem gemeinsamen Verständnis und mit echtem Verantwortungsbewusstsein zusammenwirkt.“
Polizeiseelsorge: Uniform als Zeichen innerer Haltung
Ein besonderer inhaltlicher Akzent der Einweihungsfeier lag auf der Bedeutung der Uniform für die angehenden Polizeibeamtinnen und ‑beamten. Denn mit der Nutzung des neuen Gebäude 2 wurden erstmals ausreichend moderne Umkleiden für die Studierenden des Polizeivollzugsdienstes geschaffen.
„Eine Dienstuniform ist nie bloßer Stoff”, betonte Polizeiseelsorger Hubertus Kesselheim. “Sie hilft unseren Studierenden, in ihre Rolle hineinzuwachsen und Verantwortung mit innerer Haltung zu verbinden. Wer diese Uniform anlegt, erklärt damit auch: ‚Ich bin bereit, für andere einzustehen.‘ Die Uniform erinnert an den besonderen Auftrag, den Polizistinnen und Polizisten tragen – und daran, dass dieser Dienst stets menschliche Zuwendung, Mut und innere Festigkeit verlangt.“
Die anschließende Segnung des Gebäudes durch die Polizeiseelsorgerin Carmen Folz verlieh der Einweihung einen Moment des Innehaltens. Sie unterstrich, dass die Menschen, die hier lernen und arbeiten, in ihrer anspruchsvollen Aufgabe nicht nur fachlich, sondern auch menschlich gestärkt werden sollen.
Weiterentwicklung des Campus – Blick nach vorn
Mit dem Einzug in Gebäude 2 erhält auch der Fahrsimulator einen vorläufigen Standort. Polizei, Feuerwehr und weitere Einsatzdienste finden dort moderne und verlässliche Trainingsbedingungen für unterschiedlichste Fahrsituationen vor.
Darüber hinaus gilt, dass die Entwicklung des Campus Göttelborn damit nicht abgeschlossen ist. Aktuell nutzt die Hochschule zusätzliche Flächen im ehemaligen Nanogate‑Gebäude, ein Cybertrainingszentrum ist geplant, weitere innovative Ausbildungsformate – darunter VR‑gestützte Trainings – befinden sich in Vorbereitung. Schritt für Schritt wächst Göttelborn damit zu einem noch leistungsfähigeren Ausbildungs- und Sicherheitsstandort des Saarlandes.
Quelle: Inneministerium Saarland
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